Sonntag, 25. September 2016


Bundeminister Schmidt ist zu politischen Gesprächen nach Peking gereist

Schmidt: Deutschland und China sind im Agrarsektor ein starkes Tandem

(lifePR) (Berlin, ) Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt reiste vergangenen Samstag zu politischen Gesprächen und zur Eröffnung des Deutsch-Chinesischen Agrarzentrums nach Peking. Bei einem Treffen mit dem chinesischen Vizepremierminister Wang Yang sprach Schmidt über Lebensmittelsicherheit und Agrarexport sowie die politischen Ziele Chinas bei der Gestaltung der Landwirtschaftspolitik. Die Herausforderungen im Bereich der Lebensmittelsicherheit sind sehr groß. Darüber waren sich die Minister einig. Schmidt warb für ein Dialogforum für Lebensmittelstandards und Lebensmittelsicherheit. Damit soll ein gemeinsames Verständnis für hohe Standards gefördert werden, vereinbarten die beiden Spitzenpolitiker. "Die Verbraucherinnen und Verbraucher in beiden Ländern erwarten eine hohe Qualität und Lebensmittelsicherheit. Außerdem wollen die Menschen verlässliche Informationen über die Produkte", sagte Schmidt. Vizepremierminister Wang unterstütze den Vorschlag und betonte das große Potential, dass China als Markt bietet. Für den Handel mit Agrarprodukten sei China offen. Der deutsche und der chinesische Agrarsektor könnten sich gut ergänzen. China hat großes Interesse von deutschen Innovationen und Know-How zu profitieren. Schmidt betonte: "Deutschland und China sind in der Agrarentwicklung ein starkes Tandem. Für eine leistungsfähige, moderne Landwirtschaft können wir gemeinsam ein Schrittmacher sein."

Außerdem unterzeichneten Bundesminister Schmidt und der Direktor des für den Import deutscher Produkte nach China zuständigen Zentralamts für Qualitätsüberwachung, Inspektion und Quarantäne (AQSIQ), Herrn Zhi Shuping, Handelsabkommen für den Export von Heimtierfutter und Pferden nach China. Schmidt hob erneut die Bedeutung der deutsch-chinesischen Beziehungen im Lebensmittel- und Agrarbereich hervor. Die Minister sind sich einig, dass sichere Lebensmittel eine gemeinsame Verpflichtung darstellen. Schmidt setzte sich zudem für die Beseitigung von Handelshemmnissen ein. "Handel ist keine Einbahnstraße. Der Import deutscher Produkte muss vereinfacht werden", sagte Schmidt. Insbesondere machte der Bundesminister sich für die Öffnung des chinesischen Marktes für deutsche Äpfel stark. "Ich begrüße sehr, dass von chinesischer Seite eine Perspektive und Interesse für den Handel mit Obst, insbesondere mit Äpfeln aus Deutschland aufgezeigt wurde. Deutsches Obst hat eine hohe Qualität. Die Deutschen Obsterzeuger sind in der Lage qualitativ hochwertige Äpfel für den chinesischen Markt zu liefern." Die Minister beendeten ihr Gespräch mit dem Ziel, die deutsch-chinesische Zusammenarbeit auf die Bereiche Obst, Gemüse, Getreide und andere pflanzliche Produkte zu erweitern.

Zur Stunde eröffnet Bundesminister Schmidt gemeinsam mit seinem chinesischen Amtskollegen Minister Han Changfu das Deutsch-Chinesische Agrarzentrum.
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