Donnerstag, 08. Dezember 2016


Aigner kündigt internationale agrarpolitische Debatte zu Klimawandel an

(lifePR) (Bonn, ) "Die Landwirtschaft steht zwischen zwei extremen Herausforderungen: Einerseits muss sie wegen der starken Zunahme der Weltbevölkerung für die Sicherung der Welternährung immer mehr produzieren, andererseits muss sie ihren Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels leisten. In diesem Spannungsfeld 'Welternährung und Klimawandel' werden Landwirtschaftsministerinnen und -minister aus aller Welt im Rahmen der Internationalen Grünen Woche gangbare Wege suchen," kündigte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner vor etwa 75 Botschafterinnen und Botschaftern sowie Botschaftsvertretern an, aus deren Ländern die Landwirtschaftsminister eingeladen wurden.

Aigner wird den 2. Berliner Agrarministergipfel im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) am 16. Januar 2010 leiten. Diese Ministerkonferenz wird neue Konzepte von Politik und Wirtschaft zum Klimaschutz in der Landwirtschaft und zur Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel ausleuchten. Die Ergebnisse sollen in den weiteren Prozess der internationalen Konferenzen zur Lösung des Welternährungsproblems einerseits und der Klimafrage andererseits eingespeist werden.

Das Thema des Gipfels baut auf den 1. Berliner Agrarministergipfel im Januar 2009 auf, als die Bedeutung der Landwirtschaft für die Welternährung für den weltweiten politischen Prozess zur Lösung des Welthungerproblems formuliert wurde.

Aigner dankte den Diplomaten für ihr Interesse an diesen existenziellen Themen und warb für die Beteiligung möglichst vieler Staaten an dem Gipfel im Januar 2010.
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