Sonntag, 04. Dezember 2016


Feldversuch mit Lang-Lkw

(lifePR) (Bergisch Gladbach, ) Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) begleitet im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums den noch bis Ende 2016 laufenden Feldversuch Lang-Lkw. Am 12. März 2015 trafen sich rund 140 Fachleute in der BASt, um sich über den Zwischenbericht der BASt und das weitere Untersuchungsprogramm zu informieren und auszutauschen.

Etwa zur Halbzeit des Feldversuchs legte die BASt im September 2014 einen Zwischenbericht mit Ergebnissen diverser Einzel-Forschungsprojekte zum Einsatz von Lang-Lkw vor. Diese Ergebnisse wurden nun Interessensvertretern, Fahrzeugherstellern, Ländervertretern und am Feldversuch teilnehmenden sowie interessierten Unternehmen präsentiert und anschließend diskutiert. Zudem wurde ein Ausblick auf das noch vorgesehene Untersuchungsprogramm bis zum Ende des Feldversuchs gegeben.

Unter anderem wird es eine erneute Fahrerbefragung nach deren nun umfangreicheren Erfahrungen mit Lang-Lkw geben. Desweiteren werden sich die Projektbeteiligten mit Lösungsansätzen für das Parken von Lang-Lkw beschäftigen. Eine erneute Analyse der Transportvorgänge soll die bisher gewonnen Erkenntnisse über die Güter- und Logistikstrukturen verifizieren. Die bereits vorliegende umfangreiche Datenbasis sowie diese Nacherhebungen bilden dann die Grundlage für eine modellhafte Ermittlung der Verkehrsnachfragewirkungen.

Der Feldversuch läuft seit Januar 2012 und wird insgesamt fünf Jahre andauern. Ziel des Versuchs ist es, Chan-cen und Risiken von Lang-Lkw aufzuzeigen. Lang-Lkw sind Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen, die mit bis zu 25,25 Meter zwar um maximal 6,50 Meter länger als derzeitige Lkw sind, ein höheres Gesamtgewicht als die auch heute schon geltenden 40 beziehungsweise 44 Tonnen im Kombinierten Verkehr haben sie nicht. In den letzten Monaten hat sich die Anzahl der am Feldversuch teilnehmenden Lang-Lkw deutlich erhöht. Inzwischen sind 112 Lang-Lkw bei der BASt gemeldet.

Weitere Informationen
www.bast.de/lang-lkw
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