Samstag, 10. Dezember 2016


Freiwilligendienst im In- und Ausland

Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung

(lifePR) (Leipzig, ) Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Leipzig informiert Schüler und Schülerinnen am 8. Dezember 2009, um 15:00 Uhr, über den Freiwilligendienst im In- und Ausland. So dreht sich im Berufs-Informations-Zentrum (BiZ) in der Georg-Schumann-Straße 150 alles um das Freiwillige Soziale Jahr im In- und Ausland, das Freiwillige Soziale Jahr Kultur, das Freiwillige Ökologische Jahr, das Freiwillige Europäische Jahr und die Internationalen Freiwilligendienste.

"Freiwillige Jahre sind eine tiefgehende persönliche Erfahrung. Außerdem kannst dich damit in diesem beruflichen Umfeld ausprobieren und damit auch Deinen beruflichen Weg besser beurteilen", wirbt der Sprecher der Agentur für Arbeit Leipzig Hermann Leistner.

Alle Interessierten jungen Menschen und natürlich auch gern die Eltern sind zu der Veranstaltung eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist kostenlos.

Nähere Informationen erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 0341/913 27326.

Mehr als 18.000 junge Menschen entscheiden sich jedes Jahr dafür, nach der Schule ein Freiwilliges Jahr einzuschieben, entweder im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich, im Sport oder in der Denkmalpflege.

Wer ein Freiwilliges Jahr absolvieren möchte, muss die Schule abgeschlossen haben - je nach Bundesland also 15 oder 16 Jahre alt sein - und darf bei Beginn des Dienstes nicht älter als 26 sein. Der freiwillige Dienst dauert mindestens sechs, in der Regel aber zwölf Monate und kann - zumindest im Inland - auf 18 Monate verlängert werden. Start ist normalerweise zwischen August und Oktober eines Jahres. Die jungen Leute gehen mit den Trägern des Freiwilligen Jahres ein ordentliches Vertragsverhältnis ein, sind versichert und werden pädagogisch begleitet. Auch Kindergeld wird bezahlt. Die Zeit des freiwilligen Dienstes wird für die Altersvorsorge angerechnet.

Bewerbung

In jedem Bundesland gibt es Anlaufstellen - so genannte Träger - die für den Freiwilligendienst zuständig sind. Wer das jeweils ist, erfährst man im Internet unter http://www.fsj-web.org oder unter http://www.foej.de. Ansprechpartner für das Freiwillige Soziale Jahr im kulturellen Bereich sind die Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (http://www.bkj.de) und die entsprechenden Landesvereinigungen. Für das Freiwillige Soziale Jahr im Sport ist es die Deutsche Sportjugend in Frankfurt (http://www.dsj.de/). Anlaufstellen für ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland sind die Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz, der Internationale Bund, Jugendaufbauwerk Berlin, evangelische und katholische Freiwilligendienste.

"Von den Trägern bekommst Du Info-Material und Bewerbungsunterlagen. Stelle kurz dar, warum du ein Freiwilliges Jahr absolvieren willst. Der Träger setzt sich dann mit dir in Verbindung und lädt dich zu einem Gespräch ein. Dabei erfährst du dann Details über den möglichen Einsatzort. Die Entscheidung, ob du genommen wirst, liegt beim Träger. Am besten bewirbst du dich schon ein Jahr vor dem geplanten Beginn des Freiwilligen Jahres, dann gibt es noch eine Vielzahl von Einsatzstellen, aus denen du wählen kannst. Ein halbes Jahr vorher könnte es mit den Plätzen schon eng werden", so Leistner.

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