Donnerstag, 23. Oktober 2014


BMW startet von der Poleposition ins 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring - Uwe Alzen fährt im BMW Z4 GT3 Bestzeit

24h Nürburgring

(lifePR) (Nürburgring, ) Im Top-40-Qualifying zum 40. 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (DE) hat Uwe Alzen (DE) am Freitagabend im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 19 die schnellste Zeit erreicht. Der BMW Werksfahrer benötigte für die Umrundung der 25,378 Kilometer langen Strecke 8:18,382 Minuten. Das von BMW Motorsport unterstützte BMW Team Schubert wird damit am Samstag von der Poleposition ins Rennen gehen. Alzen wechselt sich dann mit zwei weiteren BMW Werkspiloten, Jörg Müller (DE) und Dirk Müller (DE), ab. Auch Dirk Adorf (DE) ist auf diesem Fahrzeug gemeldet. Alle fünf BMW Z4 GT3 kamen in die Top-15 des Gesamtklassements und stellten einmal mehr die Leistungsfähigkeit dieses Fahrzeugs unter Beweis.

Das Auto mit der Startnummer 20 – ebenfalls von BMW Team Schubert eingesetzt – erreichte mit Adorf am Steuer den fünften Platz. Neben ihm werden Claudia Hürtgen (DE), Dominik Schwager (DE) und Nico Bastian (DE) beim Marathon auf der Nordschleife in diesem BMW Z4 GT3 unterwegs sein.

Das BMW Team Vita4One startet mit seinen beiden Fahrzeugen (Startnummer 17 und 18) von den Plätzen neun und 15. Pedro Lamy (PT) fuhr die neuntschnellste Zeit. Er teilt sich den BMW Z4 GT3 mit der Nummer 17 im Rennen mit Mathias Lauda (AT), Ricardo van der Ende (NL) und Frank Kechele (DE). BMW Motorsport Test- und Entwicklungsfahrer Marco Wittmann (DE), Jens Klingmann (DE) und Richard Göransson (SE) treten mit der Startnummer 18. Lamy ist auch auf diesem Fahrzeug gemeldet.

Marc VDS Racing aus Belgien komplettierte mit dem fünften BMW Z4 GT3 auf Position 14 das starke Gesamtergebnis von BMW in der „Grünen Hölle“. Das Team nimmt sein erstes 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit der Startnummer 29 und den Piloten Bas Leinders (BE), Markus Palttala (FI) sowie Maxime Martin (BE) in Angriff.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):

„Glückwunsch an unsere Teams am Nürburgring – und vor allem an Uwe Alzen und das BMW Team Schubert. Wir haben das Top-40-Qualifying vor dem Bildschirm in Brands Hatch gespannt verfolgt. Natürlich sind die Startpositionen bei einem 24-Stunden-Marathon nicht so entscheidend wie bei einem Sprintrennen. Dennoch ist es schön zu sehen, dass der BMW Z4 GT3 auf der Nordschleife auch an diesem Wochenende konkurrenzfähig ist. Die Ausgangsbasis für das Rennen ist in jedem Fall viel versprechend.“

Stefan Wendl (Team Manager BMW Team Schubert):

„Ein Traumeinstand für BMW, ein Traumeinstand für das BMW Team Schubert, ein Traumeinstand für unsere Partner. Ich freue mich riesig über dieses Ergebnis. Vor allem freue ich mich für das Team, für unsere Mechaniker. Wir wollten diese Poleposition unbedingt und haben gezielt darauf hingearbeitet. Sie bedeutet für ein derart langes Rennen natürlich nicht viel. Allerdings verschafft sie uns in Sachen Boxenstrategie einen minimalen Vorteil. Denn wer vor den anderen Teams in die Box kommt, der findet einen freien Tankplatz vor. Uwe hat einfach eine Wahnsinnsrunde hingelegt. Mein Kompliment gilt aber auch Dirk Adorf, der keine optimale zweite Runde erwischt hat, aber mit Platz fünf dennoch weit vorn platziert ist. Wir sind insgesamt in einer herausragenden Ausgangsposition.“

Michael Bartels (Teamchef BMW Team Vita4One):

„Man hat gesehen, dass das BMW Z4 GT3 Paket hier sehr wettbewerbsfähig ist. Die Plätze neun und 15 sind zwar nicht die besten Startpositionen, aber nun geht es darum, sich auf das Rennen zu konzentrieren und die letzten Möglichkeiten zu nutzen, um in das Auto hineinzuhorchen und die letzten Prozente in Sachen Standfestigkeit herauszukitzeln. Wir denken jetzt nur noch darüber nach, wie wir unsere beiden BMW Z4 GT3 möglichst fehlerfrei über die Distanz bringen.“

Bas Leinders (Teamchef Marc VDS Racing Team):

„Wir sind sehr zufrieden mit Startplatz 14. Es ist unser erster Marathon auf dem Nürburgring, aber wir haben viel Erfahrung mit 24-Stunden-Rennen. Wir wissen, dass das Rennen nicht im Qualifying entschieden wird. Aber die gute Nachricht ist, dass wir immer näher an die Pace in der Spitze kommen. Jetzt kommt es darauf an, Konstanz zu zeigen. Der BMW Z4 GT3 ist sehr schnell und zuverlässig. Wir haben nur ein Auto am Start. Fällt es aus, haben wir kein zweites Eisen im Feuer. Aber wir können uns auf ein Fahrzeug konzentrieren, das ist die gute Seite.“

Uwe Alzen (BMW Team Schubert, Startnummer 19):

„Ich weiß nicht, was ich heute lieber hätte sein wollen: Rennfahrer oder Zuschauer. Denn das neue Top-40-Qualifying hat unglaublich viel Spaß gemacht. Auto super, Reifen super – und ich habe einfach alles gegeben. Ich denke, das haben unsere Gegner auch getan.“

Dirk Adorf (BMW Team Schubert, Startnummer 20):

„Meine erste Runde war gut und hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Leider bin ich dann aber an einer Stelle etwas weit herausgekommen, und mir ist dabei fast die Strecke ausgegangen – sonst wäre meine zweite Runde noch besser gewesen. Alles in allem sind wir mit beiden Autos des Teams perfekt platziert. Das 24-Stunden-Rennen kann kommen.“

Pedro Lamy (BMW Team Vita4One, Startnummer 17):

„Ich wusste nicht, was uns heute erwartet. Dass ein BMW Z4 GT3 auf der Pole steht, ist fantastisch für BMW. Es beweist, dass dieses Auto sehr schnell ist. Es hat viel Spaß gemacht, auf freier Strecke fahren zu können. Natürlich wäre ich gerne wie jeder andere Rennfahrer ganz vorne gewesen, aber das Qualifying ist nicht alles. Wir haben eine gute Ausgangsposition.“

Jens Klingmann (BMW Team Vita4One, Startnummer 18):

„Unser Ziel war es, unter die ersten 15 zu fahren. Das haben wir erreicht. Wir können also zufrieden sein. Es war ein sehr hartes Qualifying. Ich hätte nicht gedacht, dass alle, aber insbesondere die Spitze, so schnell sein würden. Das Auto ist sehr gut und zuverlässig, wie wir bereits bei der VLN gesehen haben. Wir sind zuversichtlich für das Rennen morgen.“

Maxime Martin (Marc VDS Racing Team, Startnummer 29):

„Das ist ein prima Ergebnis, über das wir uns sehr freuen. Aber es kommt darauf an, am Ende des Rennens ganz vorne zu sein. Obwohl es hier unsere Premiere ist, kennen wir den Nürburgring aus der VLN und sind optimistisch, ein gutes Resultat zu erzielen.“
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