Dienstag, 06. Dezember 2016


BMW Team RLL erkämpft dritten Platz im Regen von Watkins Glen - BMW führt die GTLM-Klasse an

United SportsCar Championship

(lifePR) (München, ) Bill Auberlen (US) und Dirk Werner (DE) sind im BMW Z4 GTLM mit der Startnummer 25 bei den verregneten "Six Hours of the Glen" auf den dritten Platz in der GTLM-Klasse gefahren. Das Duo absolvierte auf dem "Watkins Glen International Circuit" 157 Runden. Das Rennen wurde durch insgesamt acht Gelbphasen eingebremst und in der Phase des schlimmsten Regens sogar für 14 Minuten unterbrochen. Es endete während der letzten Gelbphase hinter dem BMW M4 Safety Car. Der Sieg in der GTLM-Klasse ging an den Porsche von Wolf Henzler (DE) und Bryan Sellers (US).

Dank des dritten Podiumsplatzes der Saison, darunter der Sieg in Long Beach (US), übernimmt das Duo Auberlen/Werner die Führung in der GTLMFahrerwertung. In der Herstellerwertung hat BMW seine Spitzenposition verteidigt.

Für John Edwards (US) und Lucas Luhr (DE) endete der Tag mit dem #24 BMW Z4 GTLM enttäuschend. Edwards wurde in Runde 77 ein Opfer der rutschigen Bedingungen und drehte sich in die Reifenstapel. In Folge dieses Unfalls musste er das Rennen aufgeben.

Auberlen in der Nummer 25 und Edwards in der Nummer 24 nahmen das Rennen von den Startplätzen zwei und drei auf, die anhand ihrer Platzierungen in der Meisterschaftswertung ermittelt wurden, nachdem das Qualifying aufgrund starken Regens hatte abgesagt werden müssen. Auberlen drehte sich gleich in der ersten Runde des Rennens und fiel ans Ende des GTLM-Feldes zurück. Noch während des ersten Stints kämpfte er sich aber auf Rang vier zurück. Edwards übernahm in Runde 36 die Führung. Zehn Runden später übergaben beide ihre Fahrzeuge an Werner bzw. Luhr. Eine Runde, nachdem er in Runde 76 wieder das Steuer der Nummer 24 übernommen hatte, rutschte Edwards von der Strecke und fiel aus.

Zur Rennmitte wurde der Regen immer stärker und das gesamte Feld war auf Regenreifen unterwegs. 1:28 Stunden vor Schluss musste das Rennen dann für 14 Minuten unterbrochen werden. Auberlen saß für den Endspurt im Auto und hatte sich 30 Minuten vor Schluss auf Platz zwei in der Klasse verbessert. Er überstand auch die letzten Minuten, in denen der heftige Regen für eine extrem rutschige Piste sorgte und sogar die Elektronik des Fahrzeugs beeinträchtigte. Von Zeit zu Zeit setzte der Motor aus. In Runde 151 verlor er den zweiten Rang und war nicht mehr in der Lage, ihn zurückzuerobern, da das Rennen unter Gelben Flaggen zu Ende ging.

Bobby Rahal (Team Chef, BMW Team RLL):

"Es war ein anstrengender Tag unter harten Bedingungen. Wir hatten eine kleine elektrische Störung am #25 BMW Z4 GTLM, wodurch wir den zweiten Platz am Ende noch verloren haben. Die Wetterbedingungen haben es zusätzlich erschwert. Es ist wirklich schade, dass das Auto mit der Startnummer 24 ausgefallen ist. Dennoch konnten wir eine weitere Podiumsplatzierung holen und führen die Hersteller- und Fahrerwertung an."

Bill Auberlen (#25 BMW Z4 GTLM, 3. Platz):

"Es war wirklich hart. Zu Beginn waren wir auf der harten Reifenmischung unterwegs, und es nieselte ein wenig, was unserem Auto nicht gerade entgegen zu kommen schien. Leichter Nieselregen und Medium-Reifen: Wir wussten nicht, wie wir damit umgehen sollten. Bei abtrocknender Strecke ging es nach vorn, bei Nieselregen nach hinten. Auf Regenreifen war es genau das Gegenteil. Als wir die Reifen von Michelin aufgezogen hatten, konnte ich mich direkt nach vorn kämpfen. Wir überholten jeden, den es in der Punktewertung zu schlagen galt, und arbeiteten uns immer weiter nach vorn. Das ist für mich am wichtigsten. Durch den Regen hatte ich Probleme mit der Zündung, weshalb sich der Motor abschaltete, als ich aus dem Karussell kam. Dadurch konnte sich Porsche unseren zweiten Platz holen."

Dirk Werner (#25 BMW Z4 GTLM, 3. Platz):

"Das war eines der schwierigsten Rennen, die ich jemals gefahren bin. Es hat mich ein wenig an die Rennen auf dem Nürburgring erinnert, wo das Wetter auch immer Überraschungen bereithält. Wir sind auf trockener Fahrbahn gestartet, und dann ging es bei Nässe auf Slicks weiter. Heute ging es vor allem darum, das Rennen zu überstehen. Bill war hervorragend, als er das Auto auf der nassen Fahrbahn in der Spur hielt. Ich habe mein Bestes gegeben, und ich denke, dass wir mit der Podiumsplatzierung sehr zufrieden sein können. Das Auto hatte eine sehr gute Pace. Es ist sehr angenehm, ein Fahrzeug wie den BMW Z4 GTLM zu haben, der immer gute Leistungen bringt. Bis jetzt läuft die Saison recht gut für uns, wir hatten bereits einige Podiumsplatzierungen, und bisher konnte ich es sehr genießen."

John Edwards (#25 BMW Z4 GTLM, Ausfall):

"Es war ein enttäuschender Ausgang an einem Tag, der so vielversprechend begonnen hatte. Auf trockener Fahrbahn waren wir schnell unterwegs, und auch im Nassen ging es schnell voran. Ich denke, wir hatten lediglich mit dem Nieselregen zu kämpfen, als wir auf Slicks waren, ansonsten waren wir richtig schnell. In Bezug auf den Zwischenfall kann ich nicht viel sagen. Das Auto ist plötzlich ausgebrochen. Wir haben die Daten bereits geprüft, konnten jedoch keine Auffälligkeiten auf der Fahrzeugseite finden. Ich war bereits in der Mauer, bevor ich überhaupt wusste, was eigentlich passiert. Möglicherweise war irgendetwas auf der Strecke. Aber egal, was es war, letztendlich sind wir ausgeschieden. Wir hatten wohl das beste Auto im Rennen und hätten die besten Siegchancen gehabt."

Lucas Luhr (#24 BMW Z4 GTLM, Ausfall):

"Das war ehrlich gesagt ein sehr enttäuschender Tag, denn wir hatten sowohl im Nassen als auch im Trockenen ein sehr gutes Auto, mit dem wir um den Klassensieg hätten kämpfen können. Stattdessen sind wir nicht einmal ins Ziel gekommen. Das ist nicht nur für mich als Fahrer eine Enttäuschung, sondern für das ganze Team und für BMW. Es ist bitter, in einer so engen Meisterschaft eine derartige Chance nicht zu nutzen. Das Positive ist, dass wir ein starkes Paket haben. Der BMW Z4 GTLM ist großartig, und es macht sehr viel Spaß, das Auto zu fahren. Ich wüsste nicht, was man am Fahrzeug im Moment noch verbessern sollte. Das ist ein gutes Zeichen. Immerhin hat unser Schwesterauto den Sprung aufs Podium geschafft. Im nächsten Rennen müssen wir aber wieder die Chancen nutzen, die sich uns bieten."
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