Sonntag, 20. April 2014


BMW Group erhöht Absatz- und Ergebnisausblick 2011

(lifePR) (München, ) .
- Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr besser als erwartet
- EBIT-Marge Segment Automobile 2011 bei über 10% erwartet
- Konzernabsatz soll 2011 auf über 1,6 Mio. Fahrzeuge steigen
- Deutliches Ergebnisplus im Segment Finanzdienstleistungen angestrebt

Die BMW Group rechnet angesichts der weltweit hohen Nachfrage auf den internationalen Automobilmärkten im zweiten Quartal sowie im Gesamtjahr 2011 mit einer deutlich besseren Geschäfts- und Ergebnisentwicklung als bislang angenommen. Dementsprechend hebt das Unternehmen seine Absatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr an.

Beim Absatz wird 2011 nun im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von über 10% auf mehr als 1,6 Mio. Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce erwartet. Bislang war das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr von einem Absatz von über 1,5 Mio. Automobilen ausgegangen. Im ersten Halbjahr 2011 sind die weltweiten Auslieferungen der BMW Group um 19,7% auf insgesamt 833.366 Einheiten gestiegen. Das Unternehmen strebt beim Absatz im laufenden Jahr weiterhin ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Europa, Asien und Amerika an.

Im Segment Automobile geht die BMW Group mit Blick auf die positive Geschäftsentwicklung im bisherigen Jahresverlauf und die guten Perspektiven für die kommenden Monate nun von einer EBIT-Marge von über 10% aus. Ursprünglich hat das Unternehmen im Segment Automobile mit einer EBIT-Marge von über 8% gerechnet. Das Unternehmen strebt zudem unverändert einen Return on Capital Employed (RoCE) von über 26% an.

In der zweiten Jahreshälfte wird das Absatz- und Ergebnismomentum im Segment Automobile jedoch durch den Wechsel bei wichtigen Volumenmodellen sowie die Markteinführung und den Produktionsanlauf der Nachfolgemodelle gedämpft.

Im Segment Finanzdienstleistungen strebt die BMW Group aufgrund der attraktiven Rahmenbedingungen und einer Entspannung der Risikosituation nun eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern sowie unverändert einen Return on Equity von über 18% an. Aufgrund der deutlichen Verbesserung der Restwert- und Kreditausfallrisiken werden sich im zweiten Quartal positive Ergebniseffekte im niedrigen dreistelligen Mio.-Euro-Bereich ergeben.

Auf Basis der erheblich verbesserten Geschäftsperspektiven erwartet die BMW Group im laufenden Geschäftsjahr nun eine noch deutlichere Steigerung des Konzernergebnisses vor Steuern als bislang angenommen.

Diese Ziele gelten unter der Voraussetzung einer stabilen Entwicklung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie der weltweiten Konjunktur.

Im Jahr 2012 steuert die BMW Group im Automobilsegment unverändert eine EBIT-Marge von acht bis zehn Prozent sowie einen Return on Capital Employed (RoCE) von mehr als 26% an. Im Segment Finanzdienstleistungen wird ein Return on Equity von mindestens 18% angestrebt.

Der Quartalsbericht zum 30. Juni 2011 wird am 2. August 2011 veröffentlicht.
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Über die BMW AG

Die BMW Group ist mit ihren drei Marken BMW, MINI und Rolls-Royce einer der weltweit erfolgreichsten Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 25 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Geschäftsjahr 2010 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von 1,46 Millionen Automobilen und über 110.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf rund 4,8 Mrd. Euro, der Umsatz auf 60,5 Milliarden Euro. Zum 31. Dezember 2010 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 95.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert. Entsprechend ist die BMW Group seit sechs Jahren Branchenführer in den Dow Jones Sustainability Indizes.



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