Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Blauzungenimpfung - Biokreis fordert Einstellung der Zwangsmaßnahmen

(lifePR) (Passau, ) Das Ende der Impfpflicht naht. Zumindest in Bayern, das eines der zehn Länder war, die für die Freiwilligkeit der Blauzungenimpfung gestimmt hat. Wenn der Beschluss dafür Mitte Dezember im Bundesrat gefasst wird, ist in der Zukunft eine Impfverweigerung ohne rechtliche Folgen möglich.

Für Sepp Brunnbauer ist das ein Erfolg, den er mit seinen biologischen Landwirten teilt. In zahlreichen Protestaktionen haben sich bayerische Biokreis-Bauern gegen die Impfpflicht und die damit verbundenen Repressalien ausgesprochen. Dennoch ist es keine befriedigende Situation, so lange Impfverweigerern aus den Jahren 2008 und 2009 noch Verfahren mit Bußgeldern im zum Teil Existenz gefährdendem Umfang anhängen. Hier sollten die zuständigen Landratsämter einen Schlussstrich ziehen und die Verfahren einstellen.

"Wichtiger als kleinlicher Bürokratismus sind jetzt ein Gnitzen-Monitoring und ein weiteres Erforschen der Infektionswege", so der Geschäftsführer des ökologischen Anbauverbandes Biokreis.
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Biokreis e.V. Verband für ökologischen Landbau und gesunde Ernährung

Im Zeichen der zwei Ähren arbeiten rund 800 Biobauern und 75 ökologische Verarbeiter für den Erhalt bäuerlicher Landwirtschaft und handwerklicher Lebensmittelverarbeitung zusammen.

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