Freitag, 09. Dezember 2016


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Biokreis wünscht sich von Ilse Aigner Geradlinigkeit in Sachen Gentechnik

(lifePR) (Passau, ) Kaum wieder in Amt und Würden wird Bundesministerin Ilse Aigner bereits erneut intensiv mit der grünen Gentechnik konfrontiert. Sie, die durch eine beherzte Entscheidung das Anbauverbot von MON 810 erreicht hat, muss nun um den Fortbestand dieses Verbotes bangen falls im anhängenden Gerichtsverfahren eine Unbedenklichkeit ausgesprochen wird. Darüber hinaus wurde im Koalitionsvertrag der Ausbau der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel Amflora für eine kommerzielle, industrielle Verwertung unterstützt und nun wirbt auch noch der Deutsche Bauernverband in einer Aktion darum, die Nulltolleranzgrenze bei importiertem Tierfutter aufzuheben.

"Wenn die Nulltolleranzgrenze fällt, ist einer schleichenden Verunreinigung Tür und Tor geöffnet. Tragen in der EU zugelassene, gentechnisch veränderte Pflanzen bereits zu Verunreinigungen bei, die den ökologisch wirtschaftenden Landwirten zu schaffen machen, werden nicht in der EU zugelassene GVO's das Problem noch weiter verschärfen", so Sepp Brunnbauer, Geschäftsführer des ökologischen Anbauverbandes Biokreis, der hofft, dass Ilse Aigner geradlinig ihre kritische Haltung gegenüber der Grünen Gentechnik fortsetzt.
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Biokreis e.V. Verband für ökologischen Landbau und gesunde Ernährung

Im Zeichen der zwei Ähren arbeiten rund 800 Biobauern und 75 ökologische Verarbeiter für den Erhalt bäuerlicher Landwirtschaft und handwerklicher Lebensmittelverarbeitung zusammen.

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