Donnerstag, 08. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 153384

Die Leiter bleibt im Schuppen

Baumschnitt sicher vom Boden

(lifePR) (Betzdorf, ) Profis wissen: Baumpflege vom Boden ist die sicherere Variante. Arbeiten von einer Leiter birgt Risiken, Stürze aus größeren Höhen führen zu schweren Verletzungen. Auch Amateur-Gartenbesitzer sollten daran denken. In der Baumkrone herum zu klettern ist meist gar nicht nötig. Sämtliche Aufgaben der Baumpflege lassen sich meist sicher und bequem vom Boden aus erledigen. Bis zu vier Meter Länge ausziehbare Vario-Stiele etwa lassen sich mit einer Baumschere und Seilsystemen kombinieren. Selbst hoch gelegene Äste sind damit zu erreichen.

Doch nicht nur die Sicherheit gilt es zu beachten. Die Spezialisten von WOLF-Garten geben Rat wann was wie geschnitten werden sollte. Die beste Zeit für den Gehölzschnitt ist das späte Frühjahr, wichtig ist es, Sträucher und Bäume zielgerichtet zu bearbeiten. Dabei muss nicht jedes Gehölz regelmäßig geschnitten werden, um gesund und kräftig zu bleiben. Viele Immergrüne und andere gut gewachsene Gehölze dürfen ruhig über längere Zeiträume unbeschnitten wachsen. Magnolien und Zaubernuss (Hamamelis) zum Beispiel kann zu häufiger Schnitt gar eher schaden als nutzen.

Von besonderer Bedeutung ist scharfes Werkzeug, denn nur scharfe Schnitte können rasch heilen. In ausgefransten Verletzungen durch stumpfe Messer siedeln sich Krankheiten und Pilze weit besser an und schwächen die Pflanze. Der exakte Ansatz ist ebenso wichtig: Immer über einem gesunden Auge und beim Entfernen ganzer Äste stets knapp vor dem Astring ansetzen.

Zehn goldene Regeln haben die Experten zusammen gestellt:

1. Bäume regelmäßig schneiden.
2. Nicht bei Temperaturen unter - 8 °C schneiden.
3. Nur einwandfreies, scharfes Werkzeug, wenn schon dann sichere Leitern und eng anliegende Kleidung verwenden.
4. Das gesamte tote und kranke Holz sowie alle Mumienfrüchte (vertrocknete, Pilz befallene Früchte) entfernen. Nach dem Schneiden an kranken Baumteilen das Werkzeug mit Spiritus desinfizieren.
5. Leichter Rückschnitt bewirkt geringen, starker Rückschnitt kräftigen Austrieb.
6. Angestrebte Kronenformen konsequent aufbauen und erhalten.
- Den schwächsten Leitast zuerst schneiden, die stärkeren daran ausrichten.
- Leitäste im richtigen Winkel zum Baum erziehen.
- Leitäste betonen bei Apfel, Birne und Steinobst auf stark wachsender Unterlage.
7. Fruchtäste und Fruchtholz immer den Leitästen unterordnen.
8. Stets für nachwachsendes, junges Fruchtholz sorgen und altes, abgetragenes Fruchtholz herausschneiden.
9. Kontrolle des Stammes und Wundbehandlungen.
10. Reaktion des Baumes auf den Schnitt beobachten und notieren, die Erfahrungen beim nächsten Schnitt beachten.

Reichere Früchte tragen Obstbäume, wenn die Baumkrone ausreichend Lichtzufuhr hat. Dazu dient der Auslichtungsschnitt. Oben spitz nach unten hin ausladend, das ist die optimale Form. Mit scharfer Ast- oder Baumschere oder einer scharfen Säge werden im oberen Kronenbereich zu lang gewachsene Äste gekürzt. Entfernt werden Äste die in die Krone hinein wachsen, ebenso wie Stell- und Konkurrenztriebe, darüber hinaus schwaches und zu dichtes Geäst.

Beim Verjüngungsschnitt werden die Seitenleittriebe bis zum untersten ausgeprägten Seitentrieb entfernt. Der Mitteltrieb wird so weit gestutzt, dass die Seitenleittriebe und der Mitteltrieb, der seine dominierende Stellung behalten muss, einen spitzen bis rechten Winkel bilden. Saubere, exakte und glatte Schnitte sind ebenso wichtig wie eine anschließende Wundbehandlung. Darum sind scharf geschliffene Sägen und Scheren das A und O. In unsauberen Schnittstellen können sich Krankheitserreger einnisten. Größere Verletzungen, etwa ab der Größe eines Zwei-Euro-Stücks, sollten sofort mit Wundbalsam oder Baumwachs verschlossen werden.

Ob Blume, Staude, Strauch oder Baum - Pflanzen gedeihen durch die Pflege ihrer Gärtner. Das richtige Werkzeug ist dabei schon die halbe Lösung. Scharfe Schneiden und Sägeblätter sorgen für den sauberen Schnitt, ergonomisch geformte Griffe dagegen sorgen für die Schonung von Gelenken.

Bei den Scheren gibt es zwei unterschiedliche Techniken. Die Amboss-Technik ermöglicht kraftsparendes, armschonendes Schneiden ohne Schnittschlag. Hartes Holz und faserige Materialien lassen sich damit gut bearbeiten. Die zweischneidige Technik bietet präzisen, ansatzlosen Schnitt ohne Verletzung der Rinde, bestens geeignet für junges, grünes Holz oder Blumen. Ein umfangreiches Sortiment an Garten- und Astscheren bietet die Lösung für jede Herausforderung, speziell gehärtete Sägeblätter begleiten den Gärtner lange Jahre. Bügelsägen und Profi-Astsägen lassen sich zudem meist als Baumpflege-Systeme am Stiel einsetzen.

WOLF-Garten hat die Baumpflege vom Boden aus ohne Leiter perfektioniert. In bis zu 5,70 Meter Höhe lässt sich bequem und sicher arbeiten. Mit den Vario-Stielen können sich Äste und Früchte ohne Mühen erreichen, mit festem Stand auf dem Boden, ob mit Obstpflücker, Vario-Bügelsäge, Profi-Astsäge oder -Baumschere.

Weitere Informationen über WOLF-Garten gibt es bei MTD Products AG, Geschäftsbereich WOLF-Garten, 57518 Betzdorf, Sieg.
Diese Pressemitteilung posten:

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer