Samstag, 10. Dezember 2016


Union Investment Rente in der Kritik

Finanztest rät zum Widerspruch - AVL zum Wechsel

(lifePR) (Stuttgart/Weinstadt, ) Die Fondsgesellschaft Union Investment ändert das Konzept des Riester-Fondssparplans der UniProfiRente und bekommt dafür Kritik von der Stiftung Warentest Finanztest. In den letzten Wochen hat die Union Investment ihre Kunden darüber informiert, dass sich die UniProfiRente zum 1. August 2015 ändern wird. Bei dem mit ungefähr 1,8 Millionen Verträgen meistverkauften Riester-Fondssparplan wird an die Stelle des Aktienfonds UniGlobal ein neu aufgelegter Fonds mit dem Namen UniGlobal Vorsorge treten. Der andere Teil der UniProfiRente, der UniEuroRenta, bleibt unverändert.

Die von der Union Investment kommunizierte schlichte "Anpassung" wird von Finanztest als eine Neuausrichtung begriffen. Laut Union Investment soll der neu aufgelegte Aktienfonds flexibel auf Börsenschwankungen reagieren und in schwachen Marktphasen seinen Aktienanteil zurückfahren. Für Finanztest klingt dies jedoch nicht nach klassischem Aktienfonds. Durch die Veränderung sei nun nicht mehr gewiss, dass die Beiträge der Riester-Sparer zumindest anfangs vollständig am Aktienmarkt investiert werden. Sparern, die weiterhin ohne Abstriche in Aktien investieren wollen, empfiehlt daher die Finanztest den Widerspruch.

Kurswechsel bei Union Investment - Konzept nicht überzeugend

Der Grund für die Empfehlung zum Widerspruch ist für Finanztest ein nicht überzeugendes Konzept. Der UniGlobal sei ein bewährter Fonds und mit seiner hohen Nähe zum weltweiten Aktienmarkt relativ berechenbar. Es wird als bedenklich empfunden, dass für die Altersvorsorge mit dem UniGlobal Vorsorge ein Konzept gewählt wird, das noch nicht erprobt sei. Zudem könnten Sparer nicht mehr in das alte Modell zurück wechseln, nachdem sie auf den UniGlobal Vorsorge umgestellt sind. Finanztest hält auch das Vorgehen seitens Union Investment, die Zustimmung zu einer einschneidenden Veränderung dadurch einzuholen, dass sich Kunden aktiv gegen die Neuerung aussprechen müssten, für nicht verbraucherfreundlich. Auch sei die neue Variante der UniProfiRente aus Sicht von Finanztest mit 5 Prozent Ausgabeaufschlag für keinen reinen Aktienfonds zu teuer.

AVL rät zum Wechsel

Unabhängig davon, wie ein Kunde der UniProfiRente den Vertrag weiterführt, erhält er keine Rabatte auf die Abschlussprovisionen. Deshalb rät AVL Riester-Sparern, sich als Alternative für ein Produkt der DWS, wie die DWS TopRente oder die DWS RiesterRente Premium, zu entscheiden. Die Abschlussprovisionen, die AVL erhält, werden an den AVL-Kunden als Rabatt zu 100 Prozent weitergegeben. Die Vermittlung von AVL ist für den Anleger komplett kostenlos und ohne jegliche Mehrkosten, da AVL für den Vertrag eine Betreuungsgebühr direkt vom Fondsmanagement erhält. Uwe Lange, geschäftsführender Inhaber von AVL, rät deshalb: "Riester-Sparer sollten die Kosten einzelner Produkte genau unter die Lupe nehmen, immerhin geht es um die private Altersvorsorge. Und wenn diese in der Ansparphase durch hohe Kosten geschmälert wird, bleibt später weniger für die eigene Rente übrig".

Ein Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt kann neben der Kostenreduzierung noch einen weiteren positiven Nebeneffekt haben. Der Gesetzgeber schreibt allen Riester-Anbietern vor, dass mindestens alle eingezahlten Beiträge und Zulagen zum Vertragsende dem Riester Sparer garantiert werden müssen. Ein Wechsel bei aktuell hohen Börsenkursen kann die Beitragsgarantie erhöhen, da in einem solchen Fall oft höhere Werte übertragen werden, als der Anbieter zum Vertragsende garantieren kann. Der neue Anbieter dagegen garantiert die übertragenen Werte zum Vertragsende. Bei einem höheren übertragenen Depotwert steigt damit der Garantiewert. Bei einem geringeren übertragenen Depotwert gilt es jedoch zu beachten, dass auch die Beitragsgarantie zum Vertragsende sinkt. Hier kann es sinnvoll sein, die Anteile beim bisherigen Anbieter des Produktes zu belassen, um die Beitragsgarantie zum Vertragsende nicht zu reduzieren.
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AVL Finanzvermittlung e.K., 1997 als kleines Startup Unternehmen gegründet, hat sich heute mit über 44.000 Kunden als bundesweit führender unabhängiger Vermittler von Produkten mit Investmentansatz etabliert. Beim Kauf von Fondsanteilen gewährt AVL bei über 21.000 Fonds Rabatte von 100 Prozent auf den Ausgabeaufschlag.

Zur Sicherheit für die AVL-Kunden gibt es die AVL Maximal-Fonds-Rabattgarantie: Der AVL Kunde kann beim Fondskauf sicher sein, dass AVL zu 100 Prozent auf alle Abschlussprovisionen verzichtet. Sollte AVL bei einzelnen Fonds nicht die volle Abschlussprovision erhalten, gibt AVL exakt den Anteil als Rabatt weiter, den AVL erhält. Dies kann der Kunde ganz einfach in der AVL-Rabattabfrage online prüfen.

Da die Anteile ohne Transaktionskosten ge- und verkauft werden können, ist der Fondshandel zum Nulltarif möglich. Auch bei Riester- und Basisrenten-Produkten sowie Lebens- und Rentenversicherungen auf Fondsbasis verzichtet AVL komplett auf ihre Abschlussprovisionen. Bei Beteiligungen und geschlossenen Fonds erfolgt eine Rabattierung von bis zu 100 Prozent des Agios, sowie zusätzlich von bis zu 8,6 Prozent der Zeichnungssumme. Darüber hinaus ist eine kostenlose Depotführung ab dem ersten Euro möglich. Durch AVL entstehen niemals zusätzliche Kosten, denn das Unternehmen finanziert sich ausschließlich über einen Teil der Verwaltungsgebühr der jeweiligen Fonds, welche sich durch die Vermittlung nicht erhöht.

Trotz günstiger Konditionen wird auch der Servicegedanke groß geschrieben: Neben einer weitreichenden Kundenbetreuung und Unterstützung bei Formalitäten steht dem Anleger im AVL Kundenlogin kostenlos eine plattform- und produktübergreifende Vermögensübersicht zur Verfügung.

Ganz im Anlegerinteresse steht auch die erfolgreiche Klage von AVL, mit der das Provisionsabgabeverbot bei Versicherungsprodukten gekippt wurde.

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