Sonntag, 21. Dezember 2014


Unfall im Straßenverkehr: Erst sichern, dann helfen!

(lifePR) (Bad Windsheim, ) .
- So sinkt das Gefahrenpotenzial durch eine Unfallstelle
- Wenige Maßnahmen - großer Sicherheitsgewinn
- Kühlen Kopf bewahren - auch im Notfall

Bei der Frage, was zu tun ist bei einem Unfall, denken viele spontan an Erste Hilfe. Doch bevor diese geleistet wird, ist es zunächst wichtig, die Unfallstelle abzusichern. Immer wieder kommen Opfer, Helfer und unbeteiligte Dritte durch ungesicherte Unfallstellen zu Schaden. Der ARCD und das Unfallmeldeportal www.vrvz.de fassen zusammen, worauf beim Absichern einer Unfallstelle zu achten ist.

1. Warnblinkanlage und Warnleuchten einschalten!
Bei Dunkelheit empfiehlt es sich, die Unfallstelle mit Fahrlicht zusätzlich auszuleuchten, um den nachfolgenden Verkehr und den Gegenverkehr zu warnen.

2. Fahrzeuge nach Möglichkeit am rechten Fahrbahnrand abstellen und Rettungsgasse freihalten!
Helfer sollten mit ihrem eigenen Fahrzeug in einem Sicherheitsabstand von 10 bis 20 Metern vor dem Unfallort anhalten und sofort ihre Warnblinker einschalten. Dabei vorsichtig bremsen, um den nachfolgenden Verkehr nicht zu gefährden.

3. Sofort Warnweste anlegen!
Beim Verlassen ihres Fahrzeugs sollten sich vor allem Helfer besonders umsichtig verhalten, den übrigen Verkehr beachten und am besten schon im Auto eine Warnweste anziehen.

4. Warndreieck deutlich sichtbar am rechten Fahrbahnrand und in ausreichendem Abstand zum Unfallort aufstellen!
Die empfohlenen Mindestabstände zum Unfallort sind einzuhalten: innerorts 50, außerorts 100 und auf der Autobahn 200 Meter. An unübersichtlichen Stellen wie Kurven oder Bergkuppen sollte das Warndreieck stets ein gutes Stück davor positioniert werden. Sicherheitstipp: Das Warndreieck gleich nach dem Auspacken aufklappen und auf dem Weg zum Aufstellort vor die Brust halten.

5. Immer entgegen der Fahrtrichtung laufen!
Am Fahrbahnrand geht man am sichersten - am besten noch hinter einer Leitplanke!

Nach dem Absichern der Unfallstelle muss unverzüglich dem oder den Verletzten Erste Hilfe geleistet werden. Gibt es mehrere Unfallhelfer, kann einer die Unfallstelle sichern, während die
anderen unmittelbar helfen. Allgemein gilt: Ruhe bewahren und besonnen handeln!

Weitere Informationen zum Absichern von Unfallstellen finden Sie unter https://www.vrvz.de/....
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Der ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands erster Auto- und Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC mit Büro in Brüssel engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.

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