Sonntag, 04. Dezember 2016


Umweltschonende Mobilität steht im Zentrum des EU-Arbeitsprogramms 2010

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Die EU-Kommission will noch in diesem Jahr einen Plan mit den wichtigsten Maßnahmen zur Erreichung des Energieeinsparungsziels von 20 Prozent im Verkehrsbereich erstellen und untersuchen, ob eine 30-prozentige Verminderung bis 2020 in der Praxis erreicht werden könnte. Diese strategischen Vorgaben zählen zu den vorrangigen Initiativen des Ende März vorgelegten Arbeitsprogramms der EU-Kommission für das laufende Jahr. Umweltschutz und ein reibungslos funktionierender Binnenmarkt, der die Mobilitätsbedürfnisse von Bürgern und Wirtschaft erfüllt, werden das Rückgrat des "Weißbuchs der EU-Verkehrspolitik 2011 - 2020" bilden. Laut Fahrplan der Kommission soll es im November vorliegen. Wie EU-Verkehrskommissar Siim Kallas bereits bei seinem Amtsantritt erklärt hat, will er damit den Weg zur Vollendung des einheitlichen europäischen Verkehrsraums ("Single Transport Area") ebnen und die knapp bemessenen Haushaltsmittel auf die Fertigstellung des Kernnetzes der TEN-V (Transeuropäische Verkehrsnetze) konzentrieren.

Große Hoffnungen setzt die Kommission auf die Weiterentwicklung und den Einsatz elektronischer Technologien. Sie sollen die effiziente Nutzung und Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger - und damit das Umsteigen - erleichtern. Unter dem Stichwort "eMobilität" werden Vorschläge für grenzüberschreitende Zuginformationen und Fahrkartenausgaben, neue Fahrtenschreiber oder vollautomatische Mautabrechnungssysteme angekündigt. Neben einer Überprüfung der Fortschritte bei der Liberalisierung der Bahnen will die Kommission 2010 auch einen Bericht über die Umsetzung der Fahrgastrechte in den einzelnen Mitgliedsstaaten vorlegen. Neben Fluggästen sollen Passagiere von Schiffen, Bussen und Bahnen in öffentlichen Befragungen zu Wort kommen. Ziel der EU-Kommission ist die Schließung eventueller Gesetzeslücken, um ein hohes Niveau an Konsumentenschutz in der gesamten EU zu gewährleisten.

Mit dem gleichen Vorsatz wird Konsumentenschutz-Kommissar John Dalli eine Revision der Richtlinie für Pauschalreisen in Angriff nehmen. Ein ausführlicher Bericht über Sicherheit und Wirksamkeit von Bodyscannern soll Bedenken in Bezug auf Gesundheitsrisiken ausräumen, ihr Einsatz auf europäischen Flughäfen wird somit erst nach einer ausführlichen Debatte in EU-Parlament und -Rat spruchreif. Die To-do-Liste der Kommission enthält erneut den Vorsatz, die längst fälligen Leitlinien sowie einen EU-Aktionsplan "Straßenverkehrssicherheit 2011 - 2020" zu verabschieden. Wie der ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland bedauert, findet sich in dem 60-seitigen Dokument jedoch kein einziger Hinweis auf eine Änderung der Rechtssetzung, die eine grenzüberschreitende Verfolgung von Verkehrssündern in der gesamten EU ermöglichen würde.
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ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Auto- und Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.

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