Montag, 05. Dezember 2016


Neuer EU-Verkehrskommissar, aber kein Kurswechsel in europäischer Verkehrspolitik

(lifePR) (Bad Windsheim, ) "Wir werden wohl dafür bestraft, so gut gearbeitet zu haben", kommentierte gegenüber dem ARCD ein enger Mitarbeiter von Jacques Barrot, Noch- Verkehrskommissar der europäischen Union, den bevorstehenden Ressortwechsel seines Chefs in das Justizressort. Für José Manuel Barroso, Präsident der EU-Kommission, ist die durch den Abgang von Justizkommissar Franco Frattini notwendige Umbesetzung beschlossene Sache. Er brauche das feine politische Fingerspitzengefühl Barrots im politisch hochsensiblen Bereich Justiz und Innere Sicherheit, garantiere aber persönlich, dass nur kompetente Kandidaten für den Posten des Verkehrskommissars für ihn in Frage kommen. Der von Barrot eingeschlagene Weg in der Verkehrspolitik habe viel zum Erfolg seiner Kommission beigetragen und müsse so bis zum Ende der Legislaturperiode (2009) fortgesetzt werden, so Barroso zum ARCD. Damit scheint es immer unwahrscheinlicher, dass der von Italiens Staatschef Berlusconi favorisierte Jurist Antonio Tajani, derzeit EU-Abgeordneter, zum Zug kommt. Seine Personalentscheidung will Barroso vor dem 5. Juni bekannt geben.
Diese Pressemitteilung posten:

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer