Sonntag, 04. Dezember 2016


Mindestens ein Fünftel aller Autos ist mit erheblichen Mängeln unterwegs

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Neue Pkw müssen gewöhnlich nach drei Jahren das erste Mal zur Hauptuntersuchung (HU). Später verringern sich die Intervalle auf zwei Jahre. Nach jetzt vorgelegten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) absolvierten im Jahr 2009 rund 18,2 Millionen Autos ihre fällige HU. Von den vorgeführten Pkw waren mit rund 52 Prozent Anteil mehr als die Hälfte ohne Mängel und bei rund 30 Prozent gab es nur geringe Beanstandungen. Aber 18 Prozent der geprüften Autos wiesen erhebliche Mängel auf. Für den ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland heißt dies, dass rund jeder fünfte Pkw in bedenklichem Zustand über Deutschlands Straßen rollt und die Verkehrssicherheit bedroht. Doch die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich noch deutlich höher, rechnet der Club vor: Viele Autobesitzer lassen ihr Fahrzeug erst kurz vor der Hauptuntersuchung von den schlimmsten Mängeln befreien. Doch bis dahin sind solche Fahrzeuge wahrscheinlich schon eine längere Zeit lang mit erheblichen Mankos unterwegs, ohne dass dies in offiziellen HU-Mängelstatistiken auftauchen würde. Es sei zu überlegen, die in den Werkstätten festgestellten Mängelquoten den offiziellen Werten der Hauptuntersuchung hinzuzurechnen. Erst dann ergäbe sich laut ARCD ein realistisches Bild, wie viele Autos wirklich auf unseren Straßen mit erheblichen Mankos unterwegs sind. In der KBA-Mängelstatistik für 2009 war bei Pkw am häufigsten die Lichtanlage fehlerhaft, bei jedem vierten Auto waren die Bremsen nicht in Ordnung und bei jedem fünften Pkw gab es Beanstandungen an Achsen und Rädern. Nach Ergebnissen einer gesonderten Untersuchung der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat sich der technische Zustand von Taxis seit dem Jahr 2004 deutlich verbessert. Ihr Mängelaufkommen habe sich nahezu dem der übrigen Pkw angeglichen - trotz enorm hoher jährlicher Kilometerleistung. Im Schnitt lege ein Taxi pro Jahr mehr als 50 000 Kilometer zurück. Laut GTÜ-Angaben tauschten allein im vergangenen Jahr die Taxi-Unternehmen rund 14 000 Altfahrzeuge gegen neue Wagen aus. Derzeit liege das Durchschnittsalter aller Taxis bei rund fünf Jahren. Der Pkw-Bestand in Deutschland ist nach KBA-Zahlen im Schnitt rund acht Jahre alt.
Diese Pressemitteilung posten:

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Auto- und Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer