Freitag, 09. Dezember 2016


Kreuzfahrten: Mit Volldampf durch die Krise

(lifePR) (Bad Windsheim, ) "Der Kreuzfahrtenmarkt gehört derzeit zu den am stärksten wachsenden touristischen Segmenten", so Michael Thamm vom Deutschen Reiseverband (DRV) bei der Vorlage des Kreuzfahrtberichtes auf der ITB in Berlin. Und er untermauerte dies anhand von Zahlen: Insgesamt über 1,4 Millionen Passagiere - und damit über zehn Prozent mehr als 2008 - gingen im Vorjahr an Bord von Hochsee- und Flusskreuzfahrt-Schiffen. Die Zahl der Hochseegäste hat sich in den vergangenen zehn Jahren sogar verdreifacht. Im letzten Jahr gab es erneut ein kräftiges Plus von 13,2 Prozent auf über eine Million Gäste. Insgesamt erwirtschafteten die Veranstalter im vergangenen Jahr 1,9 Milliarden Euro Umsatz. Der durchschnittliche Reisepreis für eine Hochseekreuzfahrt blieb mit 1881 Euro stabil. "Die zahlreichen neuen für 2010 geplanten Kreuzfahrtschiffe werden die Nachfrage weiter ankurbeln", prognostizierte Michael Thamm als Vorsitzender des DRV-Ausschusses Schifffahrt. Flusskreuzfahrten- Veranstalter steigerten ihre Passagierzahlen um 3,2 Prozent auf 396 075 Gäste. Allerdings ging der Umsatz um rund sieben Prozent auf 423,7 Millionen Euro zurück. Zwei Insolvenzen bei den Veranstaltern und der Rückgang bei ausländischen Gästen tragen daran Schuld. Besonders bei Flusskreuzfahrten schauten die Gäste genau auf den Preis: Er sank um 7,3 Prozent auf durchschnittlich 1070 Euro. Beim Verkauf von Schiffsreisen konnten die deutschen Reisebüros die Internet-Konkurrenz abwehren. Fast 80 Prozent aller Hochseekreuzfahrten und rund 60 Prozent der Flusskreuzfahrten wurden 2009 in Reisebüros gebucht. Die DRV-Studie zum Kreuzfahrtenmarkt gibt es seit 1993, sie wird alljährlich während der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin präsentiert. Für die Erhebung 2009 wurden zwölf nationale und 22 internationale Unternehmen befragt, die Hochseekreuzfahrten veranstalten, sowie 22 Anbieter von Flusskreuzfahrten. ARCD
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ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Autound Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.

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