Samstag, 10. Dezember 2016


Kennzeichnung von Neuwagen: Europa befragt Konsumenten

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Kann man den Angaben der Autohersteller bezüglich CO2-Ausstoß und Treibstoffverbrauch von Neufahrzeugen trauen? Werden potenzielle Autokäufer ausreichend über diesbezügliche Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen informiert? Eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie ließ Zweifel daran aufkommen, dass der Autohandel tatsächlich seinen Auszeichnungs-Verpflichtungen gemäß der 1999 verabschiedeten EU-Richtlinie nachkommt. Demnach müssten - ähnlich wie bei Waschmaschinen und Kühlschränken - die relevanten Umweltwerte auf Preisschildern gut sichtbar gemacht werden, damit Autokäufer auf den ersten Blick die Umweltverträglichkeit sowie den Durchschnittsverbrauch eines Fahrzeugs erkennen können. Überdies sind Poster oder Videobildschirme mit entsprechenden Informationen über alle angebotenen Modelle im Ausstellungsraum des Händlers anzubringen sowie Broschüren mit Vergleichstabellen auszulegen.

Gedruckte Werbung muss außerdem gut sichtbar Angaben zu Verbrauch und Emissionen enthalten. Wie gut dies funktioniert, das will die EU-Kommission nun von den Konsumenten wissen. Gleichzeitig stellt sie die Frage, ob ein Umweltlabel (etwa Abstufungen von A bis G je nach Umweltverträglichkeit) in Zukunft auch in Werbespots (TV, Kino und Internet) erscheinen sollte. Bis einschließlich 28. Juli kann jeder Bürger seine Erfahrungen auf der Konsultations- Webseite
http://ec.europa.eu/... einbringen. Das Ergebnis der EU-weiten Umfrage soll der Kommission helfen, die Richtlinie bei Bedarf nachzubessern.
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