Sonntag, 04. Dezember 2016


Europäischer Automobilmarkt legte im ersten Quartal knapp 10 Prozent zu

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Trotz lahmender Konjunkturbelebung konnte sich der Automobilmarkt in den EU- und EFTA-Ländern im ersten Quartal 2010 sichtbar erholen: 9,5 Prozent mehr Neuzulassungen gegenüber dem ersten Quartal 2009 lassen die Hersteller aufatmen! Euphorie ist jedoch nicht angebracht. So rechnet der deutsche Herstellerverband VDA aufgrund der auslaufenden Konjunkturprogramme in vielen Ländern Europas im weiteren Jahresverlauf mit einer Abkühlung des Marktes. Hat Deutschland im Vorjahr einen staatlich geförderten Verkaufsboom erlebt, so zogen in den ersten drei Monaten des Jahres die anderen EU-Großmärkte nach. In Spanien (+ 44,5 Prozent), Großbritannien (+ 27,3 Prozent), Italien (+ 23,3 Prozent) und Frankreich (+ 16,9 Prozent) wurden laut Angaben des europäischen Herstellerverbandes ACEA im ersten Quartal 2,16 Millionen der insgesamt 3,67 Millionen neuen Pkw in der EU zugelassen.

Im gleichen Zeitraum wurden nach ARCD-Informationen in den USA 2,5 Millionen (+ 16 Prozent) Neufahrzeuge umgesetzt. In den östlichen EU-Ländern hingegen bleiben die Verkaufszahlen um durchschnittlich 18,1 Prozent hinter jenen des Vorjahres zurück, in Russland laut VDA gar um ein Viertel. Ausnahmen bildeten Slowenien (+ 7,5 Prozent) und Tschechien (+ 26, 6 Prozent). Außer Daimler (- 3,7 Prozent) konnten alle europäischen Marken vom Aufwind in EU und EFTA profitieren. Dank Dacia erlebte der Renault-Konzern (+ 39,1 Prozent) im ersten Quartal ein Verkaufshoch, vor PSA (+ 19 Prozent) und Ford (+ 12 Prozent). BMW und Mini (+ 9,9 Prozent) sowie die europaweit führende Volkswagengruppe (+ 6,8 Prozent) schnitten unter den deutschen Herstellern am besten ab. In Deutschland ging die Neuanmeldungsrate im ersten Quartal gegenüber 2009 um 22,8 Prozent zurück.
Diese Pressemitteilung posten:

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Auto- und Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer