Samstag, 10. Dezember 2016


EU-Kommission hält an 5,6 Prozent Biosprit im Tank fest

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Trotz einer kritischen Beurteilung der Bodennutzung zur Herstellung von Agro-Kraftstoffen will die Europäische Kommission an ihrem Ziel festhalten, 5,6 Prozent des Kraftstoffbedarfs für Verkehr bis 2020 aus pflanzlichen Quellen zu beziehen. Weitere 4,4 Prozent der Antriebsenergie müssten aus anderen erneuerbaren Energiequellen stammen, um das selbstgesteckte EU-Ziel von 10 Prozent zu erreichen. Laut einer von der Kommission Ende März veröffentlichten Studie des internationalen Instituts für Ernährungspolitik IFPRI über die internationalen Auswirkungen der europäischen Biosprit-Politik sei die Kosten-Nutzen-Analyse bis zu einem Anteil von 5,6 Prozent positiv zu bewerten. Erst eine darüber hinausgehende Bodennutzung zur Kraftstoffgewinnung drohe gegen Ziele der Nachhaltigkeit zu verstoßen. Die Studie geht von einer hohen Importrate an Ethanol aus brasilianischen Zuckerplantagen aus.

Lebensmittelpreise könnten aufgrund der Nutzung von landwirtschaftlichen Böden für Treibstoff in Brasilien um maximal 0,5 Prozent steigen, in Europa könnten sich die Lebensmittelpreise um 0,14 Prozent erhöhen. Drei weitere EU-Studien über die Auswirkungen der europäischen Biokraftstoff-Politik auf die weltweite Bodennutzung sollen im Laufe des Jahres fertig gestellt werden. Strenge EU-Kriterien für Biotreibstoffe gelten bislang nur in Bezug auf die Verringerung der CO2-Emissionen: Demnach dürfen nur Agrar-Treibstoffe zum Einsatz kommen, die mindestens 35 Prozent weniger CO2 produzieren als herkömmlicher Kraftstoff. Dieser Schwellenwert wird bis 2018 auf 60 Prozent angehoben.
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