Donnerstag, 24. April 2014


EU-Industrieminister setzen auf E-Autos

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Die Experten der deutsch-französischen Arbeitsgruppe "Elektromobilität" haben sich Anfang Februar auf einen einheitlichen Standard für Elektrofahrzeuge verständigt. Neben einer einheitlichen Steckverbindung gehören dazu ein intelligentes Lademanagement und Abrechnungssystem, das unter anderem grenzüberschreitendes Laden und Abrechnen ermöglicht, berichtet der Verband der Automobilindustrie (VDA). "Damit setzt die bilaterale Expertengruppe einen entscheidenden Impuls für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Mobilität in Europa", betonte VDA-Präsident Matthias Wissmann. Als nächster Schritt sollen nun in einem grenzüberschreitenden Flottentest mit Elektrofahrzeugen auf französischen und deutschen Straßen die Anforderungen auf ihre Praxistauglichkeit hin geprüft werden. Für Wissmann übernehmen Deutschland und Frankreich damit eine Vorreiterrolle bei der Einführung nachhaltiger Mobilitätskonzepte in Europa. Auch für die spanische EU-Präsidentschaft spielt Elektromobilität eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Klimawandel und Wirtschaftsflaute. Die rasche Entwicklung von serienreifen elektrischen Fahrzeugen müsse zu einem Eckpfeiler europäischer Industriepolitik werden, wie Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero bei seiner Antrittsrede im Januar vor dem EU-Parlament hervorgehoben hatte. Beim informellen EUMinisterrat "Wettbewerb" in San Sebastian (Spanien) rückten nun konkrete Fragen in den Mittelpunkt der Politdebatte. Minister und Industrievertreter erörterten Rahmenbedingungen zur erfolgreichen Elektrifizierung des europäischen Fuhrparks. Dazu zählen steuerliche Anreizen für den Kauf von E-Autos, globale Standards für Batterien und Aufladeeinrichtungen sowie eine flächendeckende Versorgung mit "grünem" Strom. Umweltorganisationen wie Transport & Environment wiesen wiederholt darauf hin, dass der für E-Autos benötigte zusätzliche Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen werden muss, um den gewünschten Klima-Effekt zu erzielen. Laut einer Studie des niederländischen Umweltbüros CE Delft ist vorerst jährlich mit einem höchstens dreiprozentigen Anstieg der Stromnachfrage aufgrund zunehmender E-Mobilität zu rechnen. Dies könnte sich nach 2020 jedoch rasant ändern
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