Sonntag, 04. Dezember 2016


Brüssel wird Städte in Verkehrsfragen nicht bevormunden

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Der Aktionsplan "Städtische Mobilität" der Europäischen Kommission wird einen Empfehlungskatalog, aber keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften erhalten. Dies gab der Generaldirektor für Verkehr der EU-Kommission, Matthias Ruete, bei der Diskussionsrunde im Internationalen Transportforum in Brüssel zu verstehen. Die Kommission werde darin etwa eine gemeinsame Definition und Kriterien für "Umweltzonen" erarbeiten. Ebenso soll ein Grundstein für die Interoperabilität "intelligenter" Verkehrsmanagement- und Citymaut-Systeme in Europa gelegt werden. Ruete sprach sich überdies für die Schaffung großer Logistikzentren außerhalb der Städte aus, von denen aus die innerstädtische Belieferung des Handels mit leichten, umweltschonenden Nutzfahrzeugen vorgenommen werden soll. Es gelte zudem Anreize zu schaffen, um Kommunen bei der Umrüstung des eigenen Fuhrparks auf umweltschonenden Antriebe zu unterstützen. Der eigentlich für Oktober versprochene Aktionsplan "Städtische Mobilität" wird laut Ruete frühestens Anfang nächsten Jahres fertig.
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