Freitag, 09. Dezember 2016


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Kollektivvertragsabschluss Papierindustrie

(lifePR) (Wien, ) Die Rahmenbedingungen bei den KV-Verhandlungen waren heuer insbesondere durch die gestiegene Inflation und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, mit denen die Branche konfrontiert ist, denkbar ungünstig. Daher waren die Verhandlungen mit den Gewerkschaften äußerst schwierig.

Am 13.6.2008 erreichte die Papierindustrie mit der Gewerkschaft der Chemiearbeiter und der Gewerkschaft der Privatangestellten - DJP in der 5.Verhandlungsrunde folgenden Abschluss:

- Die Ist-Löhne und -Gehälter werden um 3,5 Prozent, mindestens jedoch um 65 Euro erhöht.
- Die Kollektivvertragslöhne und Mindestgehälter, ebenso die Schichtzulagen und Lehrlingsentschädigungen, werden um 3,6 Prozent erhöht.
- Der Pensionskassenbeitrag der Arbeitgeber wird ab 1. Mai 2008 von 1,95 auf 2 Prozent erhöht.
- Neben Verbesserungen zur Bildungsfreistellung für Lehrlinge wurde analog zur Regelung für Bundesbedienstete eine Erhöhung des km-Geldes auf 42 Cent vereinbart.
- Vereinbart wurde die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zu kollektivvertraglichen Themen.

Für die Pappenindustrie hat man sich wieder auf eine Sonderregelung geeinigt, die eine Erhöhung der Ist-Löhne und -Gehälter um 3,3 Prozent (ohne Mindestbetrag) und eine Erhöhung der Kollektivvertragslöhne und Mindestgehälter um 3,6 Prozent vorsieht. Der Rest gilt analog wie für die Papierindustrie.

Der Abschluss für die Papier- und Pappenindustrie tritt rückwirkend mit 1. Mai 2008 in Kraft und hat eine Laufzeit von 12 Monaten.
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