Sonntag, 04. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 40957

Keine Strategieänderung durch möglichen Vertragsbruch von Al Jaber

Finanzielle Basis vorhanden, um weiterhin in Stärken zu investieren

(lifePR) (Wien, ) Im Zuge der anhaltenden Spekulationen rund um den Einstieg von Investor Al Jaber hält Austrian Vorstandsvorsitzender Mag. Alfred Ötsch folgendes fest: "Sheikh Al Jaber ist an uns herangetreten und hat sein Interesse bekundet, sich an der Austrian Airlines AG zu beteiligen. Wir haben unsererseits alles unternommen, ihn bei seinem Vorhaben aktiv zu unterstützen, sodass letztendlich die entsprechenden Beschlüsse für eine Beteiligung getroffen werden konnten. Der nun im Raum stehende Ausstieg und die dafür angegebenen Gründe sind für uns in keinster Weise nachvollziehbar, ich bin auch persönlich tief enttäuscht. Trotz dieser Entwicklung erwarten wir, dass sich Sheikh Al Jaber vertragskonform verhält. Sollte dies nicht passieren, werden wir entsprechende Schritte einleiten, um unsere Rechte zu wahren. Den Vorwurf der Irreführung weise ich nochmals ganz entschieden zurück, er entbehrt jeder Grundlage. Dies als Ausstiegsgrund zu konstruieren ist insofern verwunderlich, als der Investor noch am 24. April 2008 im Wissen um die bereits veröffentlichten Ergebnisse des ersten Quartals 2008 sein Engagement unter Ausnutzung des niedrigen Aktienkurses um weitere 4,9% erhöhen wollte.

Unabhängig von einem möglichen Ausstieg von Sheikh Al Jaber, gibt es keinerlei Änderung unserer eigentümerneutralen Strategie. Wir konzentrieren uns weiterhin auf unsere Kernmärkte in Zentral- und Osteuropa und werden unser Wachstum im Mittleren Osten mit dem neuen Premium Service kontinuierlich vorantreiben. Auch ohne Investment von Al Jaber werden wir in der Zukunft Wege finden, diesen Markt nachhaltig erfolgreich zu besetzen. Wir haben auch die finanzielle Kraft dies zu tun, die größten Verlustquellen wurden letztes Jahr beseitigt, wir haben eine gute strategische Positionierung und nutzen unsere Wettbewerbsvorteile. Aufgrund der schwierigen Branchensituation werden wir ergebnissichernde Maßnahmen setzen."
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