Sonntag, 04. Dezember 2016


Nepal: Jetzt spenden - aber richtig!

ARAG Experten geben Spendenwilligen Tipps, damit die Hilfe auch ankommt

(lifePR) (Düsseldorf, ) Kein Aufatmen in Nepal: 17 Tage nach der verheerenden Erdbebenkatastrophe in Nepal hat am heutigen Dienstag ein weiteres gewaltiges Beben den Himalaya-Staat erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte das Beben eine Stärke von 7,4 auf der Richterskala. Die anhaltenden Nachbeben bringen Tod und Zerstörung über die Menschen im Himalaya. Das Wasser wird knapp, Krankheiten brechen aus, die Menschen frieren und haben Angst. Spenden sind jetzt nötiger denn je. Leider wissen das auch Trittbrettfahrer und schwarze Schafe. Wie man sicherstellen kann, dass das gespendete Geld auch effektiv genutzt wird und garantiert bei den Bedürftigen ankommt, sagen ARAG Experten.

Vorsicht!

Misstrauisch sollten Spender bei Spendenaufrufen sein, die sehr emotional gestaltet sind, mit drastischen Bildern arbeiten und dabei wenige Informationen über konkret geplante Hilfsmaßnahmen bieten. Vorsicht auch bei Spendenaufrufen im Internet, warnen ARAG Experten. Zwar sind diese nicht automatisch unseriös, aber besonders hinter Ketten-E-Mails stecken oft regelrechte Abkassierer.

International statt regional

Wer für die Erdbebenopfer in Nepal spenden will, sollte auf eine internationale Vernetzung der begünstigten Hilfsorganisation achten. Seriöse Organisationen zeichnen sich dadurch aus, dass sie in so einer Situation nicht allein vorgehen. Bei einer Katastrophe wie derzeit im Himalaya, bei der weltweit die Hilfe anläuft, ist die Abstimmung also besonders wichtig. ARAG Experten raten deshalb zu international agierenden und erfahrenen Hilfsorganisationen.

Zweckgebunde Spenden

Viele Leute tendieren dazu, ihre Spende konkret für ein spezielles Hilfsprojekt oder einen ganz bestimmten Zweck zu spenden. Das gibt ihnen das Gefühl, eine möglichst gute Kontrolle über die Spenden zu haben. Von solchen zweckgebundenen Spenden wird allerdings in aller Regel abgeraten, weil eine seriöse Organisation durch ihre Erfahrungen vor Ort oft besser einschätzen kann, wo Mittel besonders nötig sind.

Eine große Spende

Es ist besser, eine größere Summe zu spenden als mehrere kleine! So bleibt der Verwaltungsaufwand beim Verteilen gering und mehr Spendengelder sind für die Bedürftigen da.

DZI Gütesiegel

Grundsätzlich besitzen seriöse Organisationen das Gütesiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen: Einen grünen Sternenkranz mit den Buchstaben "DZI" in der Mitte. Werden bis zu 20 Prozent der Spenden für den Verwaltungsaufwand ausgegeben, gilt das als angemessen. Einen Anteil von bis zu 35 Prozent wertet das Institut als noch vertretbar, denn es kann schließlich aufwendig sein, Hilfsgüter in schwer zugängliche Regionen zu bringen. Organisationen mit höheren Verwaltungskosten wird das Spendensiegel verweigert. Konkrete Tipps zum Spenden für Nepal finden Sie unter http://www.dzi.de/.

Mehr zum Thema unter:
http://www.arag.de/...
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