Dienstag, 06. Dezember 2016


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A.P. Donovan unterstützt die Menschen in der Ostukraine

(lifePR) (Uetze, ) Am 5. Mai 2015 sind zwei Lkw aus Deutschland mit Hilfsgütern in der ostukrainischen Stadt Saporoshje eingetroffen. 22 Tonnen Kleidung, Babynahrung und medizinische Hilfsgüter sollen die Bewohner der Stadt am Fluss Dnepr in ihrer prekären Situation unterstützen.

Auch Sergej und Jörg Soller, Betreiber des Online-Versandhandels A.P. Donovan, haben beschlossen zu helfen. Ihr soziales Engagement begründen die beiden Brüder mit folgenden Worten: "Wir beide sind in der Ukraine geboren und uns berührt das Schicksal der dortigen Kinder. Um sie zu unterstützen und ein wenig Freude in ihr Leben zu bringen, haben wir beschlossen unser Lager um ein paar schöne Sachen zu erleichtern."

In Kooperation mit Mitgliedern der "Aktion Tschernobyl-Hilfe e.V." wurde die Stadt Saporoshje als Empfänger der Hilfssendung ausgewählt. Die Partnerstadt von Oberhausen und Magdeburg befindet sich im Norden der Oblast (Verwaltungseinheit) Saporoshje und hat rund 776.000 Einwohnern.

Saporoshje ist bisher nicht von direkten Kampfhandlungen betroffen. Trotzdem ist die Versorgungslage in der Stadt durch die unmittelbare Nähe zum etwa 200 Kilometern entfernten Kampfgebiet rund um die Stadt Donezk schwierig. Saporoshje ist die sechstgrößte Stadt der Ukraine und derzeit Anlaufstelle von Verletzten und Flüchtlingen aus der Kampfregion. Die im Minsker Abkommen vom 12. Februar 2015 vereinbarte Waffenruhe zwischen prorussischen Separatisten und dem ukrainischen Militär wird immer wieder von beiden Seiten gebrochen. Der dabei entstehende Gefechtslärm und die Explosionen sind auch in Saporoshje noch zu hören.

Als wichtiger Verkehrsknoten und Industriezentrum stellt Saporoshje einen strategisch wichtigen Brennpunkt im Südosten der Ukraine dar. In unmittelbare Nähe der Stadt liegt das größte Kernkraftwerk Europas. Da Kohle, Gas und Öl in vielen Teilen der Ukraine knapp sind, kommt der Energieversorgung durch das KKW Saporoshje größte Bedeutung zu. Gleichzeitig wächst die Angst, dass mit dem KKW Saporoshje ein potentiell zweites Tschernobyl vor den Toren der Stadt liegt. "Kein AKW auf der Welt ist gegen militärische Angriffe gesichert. Diese Atomkraftwerke sind nicht für Krieg ausgelegt, sondern für Frieden", äußert sich Sergej Boschko, Chef der ukrainischen Atomaufsicht.
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