Montag, 05. Dezember 2016


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Analytik Jena auch nach dem ersten Halbjahr 2007/2008 auf Rekordniveau

(lifePR) (Jena, ) .
- Konzernumsatz legt um 22,5 % zu
- Operatives Ergebnis steigt um 37,8 %
- Liquiditätszufluss von 5 Mio. EUR durch neues Schuldscheindarlehen
- Veräußerung des Projektgeschäftes abgeschlossen

Analytik Jena (Frankfurt DE0005213508, Prime Standard: AJA) meldete die Halbjahresergebnisse des Geschäftsjahres 2007/2008. Dem Konzern ist es auch im zweiten Quartal gelungen, die positive Geschäftsentwicklung fortzusetzen. So legten die Konzernumsatzerlöse um 22,5 % auf 41,7 (VJ 34,0) Mio. EUR zu. Noch deutlicher spiegelt sich auf Halbjahresbasis die Entwicklung im operativen Ergebnis wider, das um 37,8 % auf knapp 2,9 (VJ 2,1) Mio. EUR gesteigert werden konnte.

"Die Umsatz- und die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2007/2008 stimmen uns für die 2. Jahreshälfte sehr optimistisch", erklärte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. "Wir konnten im Instrumentengeschäft in allen Bereichen zulegen. Erstmalig erzielte die Business Unit analytical solutions einen Halbjahresumsatz von über 20 Mio. EUR. Dies ist insbesondere unter dem Aspekt des weiter deutlich schwächeren US-Dollar ein Zeichen der zunehmenden Marktdurchdringung mit unseren High-Tech Produkten. Die Veräußerung des Projektgeschäftes ist, nachdem per 9.5.2008 alle Voraussetzungen erfüllt wurden, abgeschlossen. Damit konnte ein weiterer wichtiger Schritt der strategischen Unternehmensfokussierung auf die Wachstumsbereiche im Instrumentengeschäft umgesetzt werden. Wir gehen davon aus, die positive Geschäftsentwicklung auch in den Folgequartalen fortsetzen zu können."

Insgesamt erzielte der Konzern in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres einen Anstieg des Umsatzes im Instrumentenbereich um 24,8 % auf 27,114 (VJ 21,722) Mio. EUR. Die Exportquote liegt mit 31,573 (VJ 25,776) Mio. EUR bei 75,8 %.

Mit einem Anstieg von 22,9 % auf 20,575 (VJ 16,748) Mio. EUR stellt der Bereich analytical solutions weiterhin den größten Umsatzanteil im Instrumentengeschäft. Der Geschäftsbereich bio solutions steigerte seinen Umsatz um 35,5 %. Mit den Reagenzien und Instrumenten wurden Erlöse von 2,048 (VJ 1,512) Mio. EUR erzielt. Im Bereich optical solutions stiegen die Umsätze im ersten Halbjahr um 29,7 %, von 3,462 Mio. EUR auf 4,491 Mio. EUR. Im zur Veräußerung vorgesehenen Geschäftsbereich project solutions wurden Erlöse in Höhe von 14,557 (VJ 12,282) Mio. EUR erzielt.

Per 31. März 2008 stieg das Bruttoergebnis vom Umsatz um 15,1 % von 13,797 Mio. EUR auf 15,883 Mio. EUR an. Die Gesamtbruttomarge beläuft sich auf 38,1 % (VJ 40,6 %) und liegt unter dem Vergleichswert. Dies ist auf den sich weiter abschwächenden Dollar und einen generellen Preisdruck auf unsere Produkte zurückzuführen. Hieraus resultiert auch, dass im direkten Quartalsvergleich trotz gestiegener Umsätze die Ergebnisse sich in etwa auf Vorjahresniveau bewegen. Auf Basis des Halbjahres konnte jedoch beim operativen Ergebnis mit einer Steigerung um 37,8 % von 2,075 Mio. EUR auf 2,860 Mio. EUR eine neue Rekordmarke erzielt werden. Unter Berücksichtigung des zukünftig allein fortgeführten Instrumentengeschäfts erzielte Analytik Jena sogar 2,952 (VJ 2,271) Mio. EUR operatives Ergebnis, was einer EBIT-Marge von 10,9 % entspricht. Der Saldo aus Finanzerträgen und -aufwendungen erhöhte sich im ersten Halbjahr insbesondere aufgrund von Währungsverlusten von 0,241 Mio. EUR auf 0,959 Mio. EUR. Der Sturz des US-Dollars um mehr als 10 Cent innerhalb eines Quartals macht sich hier negativ bemerkbar. Das Ergebnis vor Steuern konnte dennoch auf 1,901 (VJ 1,834) Mio. EUR gesteigert werden. Bei ausschließlicher Betrachtung des fortgeführten Instrumentengeschäftes kann Analytik Jena sogar ein Ergebnis vor Steuern von 2,340 Mio. EUR ausweisen. Insgesamt erzielte der Konzern im ersten Halbjahr 2007/2008 einen Periodenüberschuss von 1,411 (VJ 1,135) Mio. EUR. Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung um 24,3 %. Das Ergebnis je Aktie (unverwässert) liegt aktuell bei 0,28 (VJ 0,24) EUR.

Die liquiden Mittel des Konzerns belaufen sich zum Ende der Berichtsperiode auf 6,717 Mio. EUR (per 30.09.07: 6,990 Mio. EUR). Durch ein Mitte Mai durch die Hypovereinsbank ausgegebenes neues Schuldscheindarlehen werden sich die liquiden Mittel um 5,0 Mio. EUR erhöhen. Die Bilanzsumme des Konzerns stieg zum Ende des Berichtszeitraums im Vergleich zum Bilanzstichtag 30. September 2007 auf 68,044 (per 30.09.07: 63,141) Mio. EUR. Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 46,5 %. Betrachtet man den zukünftig allein fortgeführten Instrumentenbereich, beträgt die Eigenkapitalquote per 31.03.2008 sogar 60,8 %.

Analytik Jena bestätigt für das Instrumentengeschäft die bereits veröffentlichte Prognose von über 51,0 Mio. EUR bei einem operativen Ergebnis von 4,7 Mio. EUR bis 5,2 Mio. EUR.
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