[ LifeID 38199, Reise/Touristik ]
Dänemarks grösster Wikingermarkt in Ribe
Am 3. und 4. Mai findet im Ribe VikingeCenter
(lifepr) Ribe, 14.04.2008 - Am 3. und 4. Mai findet im Ribe VikingeCenter wieder ein Wikingermarkt statt. 300 Wikinger aus ganz Europa treffen sich an diesen Tagen und sorgen für eine authentische und intensive Marktstimmung wie in Ribe um das Jahr 700. Das Publikum wird erleben können, wie die Wikinger wohnten und arbeiteten, und an den vielen spannenden Marktständen kann man den einen oder anderen guten Kauf machen. Kampfvorführungen, Reitervorführungen, Bogenschießen und Falknershow stehen an beiden Tagen auf dem Programm.
Überall sind Wikinger: Kinder, junge Leute und etwas ältere. Alle sind ehrenamtliche Helfer, die sich mit Leib, Seele und Herzblut für die Wikingerzeit begeistern. Sie tragen authentische Wikingerkleidung, und sie führen die Tätigkeiten des Alltags präzise wie vor 1300 Jahren aus.
Die Atmosphäre auf dem Marktplatz ist lebendig und pulsierend. An den Marktständen und Buden verkaufen die Wikinger ihre Waren und führen ihr Handwerk aus, und das Publikum kann erleben, wie gewebt wird, und wie Schmuck, Glasperlen, Ledertaschen und -schuhe, Kleider, Töpferwaren, Holzgeräte, Trinkhörner, Helme und Spielzeug für die kleinen Wikinger hergestellt werden. Beim Schmied facht der Blasebalg die Flamme an, und unter schweren Hammerschlägen werden Pfeilspitzen und Messer geformt.
"Es sind wirklich 300 der hervorragendsten Wikinger, die am Wikingermarkt teilnehmen und uns schönstes Handwerk vorführen. Im Ribe VikingeCenter gehen wir niemals Kompromisse ein, wenn wir versuchen, das Leben in der Wikingerzeit authentisch wiederzugeben, und diese Bedingung wird von allen Wikingern vollständig erfüllt", sagt Bjarne Clement vom Ribe VikingeCenter.
Auf dem Marktplatz sieht man auch die einfachsten und schönsten Küchen. Hier wird über dem Lagerfeuer das Essen gemacht: Brot in flachen Pfannen, Brei und Suppe in großen, schwarzen Kesseln; ein Huhn gackert ein letztes Mal, bevor es unter das Schlachtmesser kommt - doch der dramatische Augenblick wird schnell von den einfachen, munteren Klängen einiger Musiker abgelöst, die sogleich die Aufmerksamkeit des umstehenden Publikums auf sich ziehen.
"Wir freuen uns darauf, dass die Gruppe KRAUKA auch diesmal die Gäste auf dem Wikingermarkt mit ihrer Musik unterhält. Sie spielen auf Rekonstruktionen einfacher Instrumente aus der Wikingerzeit, deren Reste Archäologen gefunden haben", erzählt Bjarne Clement. Dieses Jahr bekommt der Markt erstmals auch Besuch von einem richtigen Gaukler, der vor allem die kleinen Zuschauer mit kleinen Zaubertricks und Feuerkunststücken erfreuen wird.
Das Publikum kann auf dem Wikingermarkt auch die Pferde der Wikinger bewundern: Das Islandpferd, eine widerstandsfähige Rasse mit fünf verschiedenen Gangarten, die alle bei den Reitervorführungen gezeigt werden.
Von den unschuldigen zu den dramatischen Künsten: Vom Kampfplatz her unterbrechen plötzlich wilde Schreie das Idyll des Marktplatzes. Zwei Gruppen von Kriegern mit schweren Metallhelmen, Panzern und Schilden sind zusammengestoßen, um sich bis zum letzten Blutstropfen zu bekämpfen. Die Zuschauer dürfen auf den Kampfplatz kommen, wo die Krieger aufeinander losgehen, Schwerter sausen durch die Luft, und einer nach dem anderen fallen die Wikinger zu Boden.
So ging es im Krieg zu, aber die meisten Wikinger waren ganz friedliche Bauern, Händler und Jäger. Und eben das kann man auch im Ribe VikingeCenter erleben, wenn der Falkner zeigt, wie präzise und effektiv sein Raubvogel bei der Jagd in der Luft und auf der Flur ist. Elegant und mit dem Klang eines kleinen Glöckchens an seinem Fuß schwebt der Vogel durch die Luft und über die Köpfe der Zuschauer hinweg, bevor er auf dem Lederhandschuh des Falkners landet und seine Belohnung bekommt: ein junges Hühnerküken.
Auf dem Bogenschießplatz werden die eigenen Fertigkeiten des Wikingers auf die Probe gestellt. Er kniet sich hin, kneift ein Auge zu, spannt den Langbogen, zielt und schickt den Pfeil davon auf das Ziel. Das sieht einfach aus, doch die Mutigen unter den Zuschauern, die sich trauen und es einmal selbst versuchen, stellen schnell fest, dass die Jagt mit dem Langbogen viel Kraft und Übung erfordert.
Der populäre Wikingermarkt im Ribe VikingeCenter findet zum 13. Mal statt. Im vergangenen Jahr kamen 5.000 Gäste, große wie kleine. Mit viel Elan wird dafür gesorgt, dass das Publikum ein gut vorbereitetes Erlebnis hat, das alle Sinne mit überwältigenden Eindrücken anspricht.
Daten und Fakten:
Die Stadt Ribe liegt am Vademeer, nur 50 km nördlich der deutschen Grenze. Ribe wurde vor 1300 Jahren von Wikingern gegründet und ist die älteste Stadt Dänemarks und Skandinaviens. Das Ribe VikingeCenter, eine authentische Rekonstruktion der Wikingersiedlung, wurde 1992 eingerichtet. Drei verschiedene Wikingerszenarien sind hier aufgebaut: Der Marktplatz aus dem frühen 8. Jahrhundert, das Dorf Ribe im Jahr 825 und ein Bauernhof mit den dazugehörigen Gebäuden von 980. Die Wikingerszenarien zeigen die Entwicklung im Laufe der gesamten Wikingerzeit, die die dänische Kultur auf einzigartige Weise geprägt hat. Die Rekonstruktionen wurden in enger Zusammenarbeit mit der Antiquarischen Sammlung Ribe erarbeitet, so dass das Ribe VikingeCenter vollständig authentische Szenarien vorweisen kann.
Das Ribe VikingeCenter ist vom 1. Mai bis zum 30. September geöffnet, sowie in der 42. Woche. Der Wikingermarkt ist das größte Event des Jahres und findet immer am 1. Wochenende im Mai statt. Während der ganzen Saison kann das Publikum die Wikinger bei der Arbeit, die Falknervorführung, das Bogenschießen und die Islandpferde erleben. Außerdem kann man viele Aktivitäten selbst ausprobieren.
Weitere Informationen: Ribe VikingeCenter, Bjarne Clement oder Karen Nørgaard, Tel. 0045 / 7541 1611, rvc@ribevikingecenter.dk, www.ribevikingecenter.dk.
Ansprechpartner:
Herr Reiner Büchtmann
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Telefon: +49 (40) 320211-31
Fax: +49 (40) 320211-11
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