Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Bundespreis für Denkmalschutz in NRW vergeben

(lifePR) (Berlin/Düsseldorf, ) Drei Denkmaleigentümer und 13 Handwerker aus Nordrhein-Westfalen wurden mit dem diesjährigen Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege ausgezeichnet. Die Ehrung in Düsseldorf nahmen Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, ZDH-Präsident Otto Kentzler und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Professor Dr. Gottfried Kiesow vor.

Der erste Preis ging an die Eheleute Petra Bärschneider und Dr. Frank Tschentscher. Sie haben mit außergewöhnlichem Engagement ein historisches Wohnhaus in Leichlingen restauriert und dabei neueste energetische Lösungen vorbildlich mit historischen Techniken und denkmalgerechten Materialien kombiniert. Der zweite Preis wurde dem Heimatverein Borghorst verliehen, der das Ackerbürgerhaus in Steinfurt vor dem Verfall bewahrt und wieder zu einem beliebten Ort für das Gemeindeleben gemacht hat. Der dritten Preis ging an die Eigentümergemeinschaft Kramp. Mit erfahrenen Handwerkern und Liebe für das Detail, ist es ihnen gelungen, das ehemalige Kantoren- und Küsterhaus in Bad Salzuflen zu retten.

In seiner Rede anlässlich der Preisverleihung verwies Handwerkspräsident Kentzler auf die wichtige gesellschaftliche Verantwortung, die die Preisträger wahrgenommen haben: "Sie haben keine Mühen und Kosten gescheut, um mit vorbildlichem Engagement einen Teil unseres baukulturellen Erbes zu retten." Möglich ist dies nur durch gut ausgebildete Fachkräfte, die um die historischen Techniken wissen und sie an moderne Nutzungsanforderungen anpassen können. "Mit der Akademie Schloss Raesfeld hat Nordrhein-Westfalen ein exzellentes Fortbildungszentrum für Handwerker in der Denkmalpflege, das deutschlandweit Maßstäbe setzt", so Kentzler weiter.

Der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege wird seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks verliehen. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt. Bewerbungen können für denkmalgeschützte Objekte eingereicht werden, die in den vergangenen fünf Jahren von Handwerksbetrieben restauriert wurden. Vorschlagsberechtigt sind Bauherren, Handwerker, Architekten und Denkmalpfleger. Ende November wird der Preis in diesem Jahr zusätzlich in Brandenburg vergeben. 2010 wird er für die Bundesländer Berlin und Rheinland-Pfalz ausgeschrieben.

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