Dienstag, 06. Dezember 2016


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Bundespreis für Denkmalschutz in Brandenburg vergeben

(lifePR) (Berlin/Potsdam, ) Fünf Denkmaleigentümer und 27 Handwerker aus Brandenburg nahmen in der Staatskanzlei in Potsdam den diesjährigen Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege entgegen. Die Auszeichnung wurde durch Brandenburgs Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Jutta Lieske, Alexander Legowski vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), und Rosemarie Wilcken vom Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vorgenommen.

Den ersten Preis erhielt Jürgen Menke für den Erhalt des Gebäudeensembels Bäckerstraße in Brandenburg. Durch seinen Einsatz konnte das Bauwerk in seiner originalen Substanz bewahrt und einer öffentlichen Nutzung zugeführt werden. Der zweite Preis wurde Bernhard, Bettina und Martin Krassuski verliehen. Sie haben das durch einen Brand schwer beschädigte ehemalige Forsthaus in Poratz denkmalgerecht restauriert. Ebenfalls mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurden Ulrike Dziallas und Steffen Armbruster. Mit dem ehemaligen Müllerhaus in Brüssow haben sie ein fast schon vom Einsturz bedrohtes Baudenkmal gerettet. Den dritten Preis erhielt Sven Stöher für die grundlegende Instandsetzung der Fabrikantenvilla Witte in Brandenburg. Für die Wiederherstellung eines Jugendstilhauses in Velten wurde zudem das Ehepaar Riebe mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks würdigt die Leistung der Preisträger und die Bedeutung der beteiligten Handwerker. Die Weiterbildung zum Restaurator im Handwerk stellt sicher, dass das Handwerk heute wie in Zukunft seiner kulturellen Verantwortung in der Denkmalpflege gerecht werden kann.

Der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege wird seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks verliehen. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt. Neben Brandenburg wurde die Auszeichnung dieses Jahr bereits in Nordrhein-Westfalen vergeben. 2010 wird der Preis in den Bundesländern Berlin und Rheinland-Pfalz ausgeschrieben. Bewerbungen können für denkmalgeschützte Objekte eingereicht werden, die in den vergangenen fünf Jahren von Handwerksbetrieben restauriert wurden. Vorschlagsberechtigt sind Bauherren, Handwerker, Architekten und Denkmalpfleger.

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