Sonntag, 04. Dezember 2016


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26.800 Studierende an der WU

(lifePR) (Wien, ) 26.846 Studierenden an der WU bedeuten auch heuer wieder einen neuen Rekord. Bereits im vergangenen Wintersemester gab es mit über 24.000 Studentinnen und Studenten einen historischen Höchststand in der 110jährigen Geschichte der WU. Angesichts des neuerlichen großen Andrangs an Studierenden, der vor allem aufgrund des Wegfallens der Studiengebühren erfolgt ist, besteht dringender Handlungsbedarf.

Exakt 5.176 erstmals an der WU zugelassene ordentliche Hörer/innen bedeuten eine Steigerung, im Vergleich zum Wintersemester des Vorjahres, um 13,5 Prozent. 26.846 Studierende an der WU bedeutet außerdem ein Anstieg bei den Gesamtstudierendenzahlen um 11 Prozent. Der kontinuierliche Zuwachs an Studentinnen und Studenten hat sich in den vergangen Jahren immer zwischen 3 und 6 Prozent eingependelt, somit ist erkennbar, wie sehr die Zahl an bildungswilligen Menschen, die an der WU studieren wollen, in den letzten beiden Jahren geradezu explodiert ist.

Politik muss handeln

WU-Rektor Christoph Badelt dazu: "Es ist an sich ein Zeichen unserer hohen Ausbildungs-qualität, dass sich die WU einer solchen Beliebtheit erfreut. Wir dürfen die Augen aber nicht vor den damit verbundenen Problemen verschließen. Wir haben mehr als vier Mal so viele Anfänger/innen als Kapazität, daher benötigt es entweder eine deutliche Ausweitung der Ausbildungskapazitäten oder eine Regelung des Hochschulzugangs. Hier muss auch die Politik handeln, konstruktive Gespräche und vor allem verbindliche Ergebnisse müssen so rasch wie möglich in Angriff genommen werden."

Kapazitätsgrenze schon lange erreicht

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Aufgrund der zusätzlichen Masterstudiengänge an der WU - seit diesem Wintersemester gibt es vier neue Studienprogramme: Finanzwirtschaft und Rechnungswesen, Volkswirtschaft sowie die beiden englischsprachigen Masterprogramme Quantitative Finance und International Management/CEMS - gibt es einen Anstieg an Studienbeginner/inne/n in den Masterprogrammen von 90 auf 347 zugelassene Studierende (+285,6 Prozent). Studierende aus 112 verschiedenen Nationen lernen an der WU, die größte Gruppe stammt dabei aus Deutschland (+17 Prozent Steigerung zum Vorjahr alleine unter den deutschen Studierenden).

"Wir haben mittlerweile so viele Studierende wie Bregenz Einwohner", sagt Badelt und weiter, "somit ist klar, dass es zu Engpässen kommt. Da wir allen Studentinnen und Studenten akzeptable Studienbedingungen ermöglichen wollen, denken wir bereits konkret über Verbesserungen, wie eine Verkürzung der Studieneingangsphase und sinnvolle Zugangsregeln, nach."

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