Dienstag, 06. Dezember 2016


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Vive marmite

(lifePR) (Zürich, ) marmite - die Zeitschrift für Ess- und Trinkkultur feiert mit einigen Neuerungen ihren 50. Geburtstag. Am 8. Dezember erscheint die Jubiläumsausgabe: die bewegte Geschichte des ältesten Schweizer Gourmetmagazins wird lebendig.

marmite - die Zeitschrift für Ess- und Trinkkultur, feiert Jubiläum. Der «Rolls Royce» unter den Schweizer Gourmetzeitschriften wird 50 Jahre alt. Die Geschichte der Zeitschrift gleicht einer abenteuerlichen Berg- und Talfahrt, die nicht immer pannenfrei verlief. Geprägt von Verlagswechseln konnte sie mit einem klaren Ziel vor Augen dennoch bestehen: Das Vermitteln von fundierten Inhalten zur Ess- und Trinkkultur für ein anspruchsvolles Publikum. «Vive la cuisine, vive la recherche, vive marmite», sagt der Molekularkoch Denis Martin heute dazu. Im nächsten Jahr möchte Verleger Dominique Hiltbrunner das Magazin auffrischen und alle zwei Monate herausgeben. «Mit Tiefgang», ergänzt Chefredaktor Andrin C. Willi. Die Anzeigenleitung des Titels übernimmt Daniel Pauletto. Die Rezepte kreieren im nächsten Jahr die «Jeunes Restaurateurs d'Europe en Suisse».

Die Anfänge

Der Grundstein der Zeitschrift marmite wurde 1959 vom Schweizer Club kochender Männer gelegt. marmite diente als Clubzeitung und richtete sich somit gezielt ans starke Geschlecht. Im Verlauf der Jahre mauserte sich marmite, anfangs ein mit Rezepten gespickter Werbeprospekt, zu einem veritablen Gourmetmagazin. Mancher Krise hat marmite getrotzt, oftmals für tot erklärt und trotzdem heute noch quicklebendig. Kurz gesagt: Totgesagte leben länger, oder wie der einstmalige Chefredaktor Andreas Keller sagte: «marmite ist tot: Es lebe marmite.»

Die Eckdaten

1976 beschloss der Vorstand des Clubs der kochenden Männer, das bisher als Zeitung publizierte marmite künftig als Magazin herauszugeben. 1985 übergab der Club die Federführung des Magazins an die «Aargauer Zeitung». Der AZ-Verlag verpflichtete Charles E. Burk als Chefredaktor. Er unternahm den ersten Schritt in die Richtung, die auch seine Nachfolger weiterführen sollten: marmite sollte sich zu einem erstklassigen Gourmetmagazin entwickeln. Er war es auch, der Bestseller-Kochbuchautorin Elfie Casty ins Boot holte, die ihn sechs Jahre später beerbte. Nicht zuletzt ihr und ihrer treuen Anhängerschaft war es zu verdanken, dass marmite einen Höhenflug erlebte. Stilsicher verpflichtete sie die besten Gourmetjournalisten, verbesserte das Design des Heftes und präsentierte exklusive Rezepte auf hohem Niveau. Dies alles, ohne die Leser und das Zielpublikum aus den Augen zu verlieren. Kurz nach ihrem Eintritt engagierte Casty den bekannten Weinjournalisten Andreas Keller. Elfie Casty hat die Zeitschrift 1995 verlassen. 1997 wurde mit dem neuen Chefredaktor Andreas Keller und dem als Gastkoch und Autor engagierten Gastrokritiker Silvio Rizzi mit Pauken und Trompeten die Neulancierung von marmite gefeiert. Die gesamte Schweizer Presselandschaft kam, sah und schrieb. 2002 stand marmite kurz vor dem Aus. Nach der Neulancierung betrug der Umfang von marmite 112 Seiten, fünf Jahre später noch 48 Seiten. Die Redaktion kämpfte für ihr Magazin und konnte sich einmal mehr fangen. 2006 folgte ein weiterer Verlagswechsel, die Intervinum AG publiziert ab Herbst 2006 marmite als kulinarische Ergänzung zu «Vinum», Europas Weinmagazin.

Die Zukunft

Seit dem 1. Juli 2009 wird marmite vom Basler Medienunternehmer Dominique Hiltbrunner herausgegeben. Die Verlagscrew publiziert verschiedene Print- und Onlineprodukte im Wirtschafts-, Finanz- und Fachbereich. Chefredaktor von marmite ist seit 2006 der bekannte Gastrokritiker und Journalist Andrin C. Willi. Ab 2010 wird marmite alle zwei Monate und somit sechsmal jährlich erscheinen - mit einem verbesserten, komplett überdachten Gesamtkonzept. Die Grundidee von marmite bleibt jedoch bestehen, nämlich seinen kochinteressierten Leserinnen und Lesern fundierte, sorgfältig recherchierte Beiträge und Rezepte zu liefern.

Rezepte aus Profiküchen

Die Vereinigung «JEUNES RESTAURATEURS D'EUROPE EN SUISSE» und marmite, das Magazin für Ess- und Trinkkultur, gehen eine Rezept-Partnerschaft ein. An der Vorstandssitzung vom 24. August 2009 beschloss der Vorstand der Vereinigung «JEUNES RESTAURATEURS D'EUROPE EN SUISSE» die künftige Zusammenarbeit. Ab 2010 werden einzelne Mitglieder der «JRE» die Rezepte der Zeitschrift kreieren. Jeweils ein Starkoch wird pro Ausgabe die Kreation der passenden Gerichte zu den inhaltlich fundierten Reportagen und Beiträgen übernehmen. Auf diese Weise arbeiten die besten Foodjournalisten und die innovativsten Köche der Schweiz gemeinsam an einem Ziel: Rezepte aus der Profiküche und fundiert recherchierte Beiträge für eine interessierte und überdurchschnittlich informierte Leserschaft. So macht Know-how-Transfer Spass, oder wie der bekannte Molekularkoch Denis Martin es nannte: «vive la cuisine, vive la recherche, vive marmite.»

Das Team

Im bewährten Redaktionsteam ändert sich nichts. Nach wie vor arbeiten erfahrene Journalisten und Fotografen wie Patrick Zbinden, Andreas Keller, Eva Zwahlen, Wolfgang Fassbender, Britta Wiegelmann, Stephan Floss, Nicolas Righetti, Nik Hunger, Mischa Scherrer und andere regelmässig für die Zeitschrift. Pia Grimbühler ist die verantwortliche Foodfotografin, das Foodstyling übernimmt Christian Splettstösser. Sandra Schwarzenberger bleibt in der Funktion als Art Director und Daniel Pauletto leitet wie gehabt die Anzeigenabteilung.

Statements aus der Jubiläumsausgabe

- Peter Wanner, Verleger der AZ Medien Gruppe:
«Das Jubiläum zeigt: Das Interesse der Leserinnen und Leser an gehobener Tafelkultur ist ungebrochen.»

- Rudi Bindella, Gastronom, Zürich:
«An marmite schätzen wir den schnörkellosen Tiefgang der Berichterstattung.»

- Rosa Tschudi, «Grande Dame der Schweizer Gastronomie»:
«Wenn ich die aktuelle Ausgabe gelesen habe, weiss ich wieder alles.»

- Urs Heller, Chefredaktor von «Gault Millau»:
«Ich bewundere jedes Magazin, das so gut gemacht ist, dass es 50 Jahre überlebt.»

- Tobias Hüberli, Chefredaktor von «Salz&Pfeffer»:
«Dass marmite trotz widrigster wirtschaftlicher Umstände ununterbrochen erscheinen kann, grenzt an ein Wunder. Die Welt braucht regelmässig erscheinende Wunder.»

- Elsbeth Hobmeier, Chefredaktorin der «htr hotel revue»:
«Es ist bewundernswert, wie sich marmite über die Jahrzehnte hinweg entwickelt hat. Heute ist es ein Augen- und Lesespass.»

- Iso Camartin, Essayist, Autor und Literaturkritiker:
«Manchmal wünsche ich, Leser würden mit gleicher Intensität und Lernenergie Gedichte lesen, mit der sie sich Kochrezepten zuwenden. Doch wenn Menschen mit jener Sorgfalt und Umsicht kochen, mit welcher eine begabte Dichterin ein Gedicht schreibt, ist die Zukunft auch viel versprechend.»

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