Sonntag, 04. Dezember 2016


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Wirtschaftsstaatssekretär Drautz an der Spitze einer 30-köpfigen Wirtschaftdelegation aus Baden-Württemberg

Technologiesymposien in Samara und Jekaterinburg präsentieren moderne Fertigungstechnik für die russische Industrie

(lifePR) (Stuttgart, ) In der Zeit vom 29.09. - 04.10.2008 führt der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, Richard Drautz, aus Anlass Technischer Symposien zum Thema Produktionstechnik eine insgesamt 30-köpfige Unternehmerdelegation aus Baden-Württemberg in die russischen Metropolen Samara und Jekaterinburg.
Bei den Technischen Symposien präsentieren 12 Unternehmen aus Baden-Württemberg ihre Produkte und Dienstleistungen in Fachvorträgen vor einem speziell ausgewählten russischen Fachpublikum und führen Einzelgespräche mit russischen Unternehmen. Den russischen Unternehmen sollen Technologien und technische Problemlösungen präsentiert werden, die bei der Weiterentwicklung von auf dem Weltmarkt konkurrenzfähigen Produkten hilfreich sind. Die baden-württembergischen Unternehmen stammen aus den Bereichen der Fertigungstechnik wie Maschinenbau, Werkzeugtechnik, Elektro- und Sensortechnik und Umwelttechnik.

Die Wirtschaftsdelegationsreise dient auch der weiteren Pflege von Unternehmenskontakten sowie dem Informations- und Erfahrungsaustausch mit Niederlassungen, Vertretungen, Repräsentanzen baden-württembergischer Unternehmen in den Gebieten Sa-mara und Swerdlowsk.

Der große Investitionsbedarf der russischen Wirtschaft sorgt weiterhin für stark steigende Nachfrage nach Maschinen und Ausrüstungen. Experten sagen zweistellige Zuwachsraten bei den Anlageinvestitionen voraus. Der hohe Importbedarf bei Maschinen und Anlagen besteht auch deshalb, weil einheimische russische Ausrüstungsgüter hinsichtlich Produktivität und Betriebskosten oft noch nicht wettbewerbsfähig sind und der Service zuweilen Schwächen aufweist. "Made in Germany steht", so Drautz, "in Russland nach wie vor hoch im Kurs. Der russische Markt eröffnet damit gerade auch dem baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbau interessante Perspektiven, wobei der russische Wirtschaftsboom sich immer mehr auch auf die Regionen fernab der Metropolen Moskau und Sankt Petersburg erstreckt."

Die Technischen Symposien erschließen zwei interessante regionale russische Märkte. Das Gebiet Samara mit seinen rund 3,2 Millionen Einwohnern ist eine moderne Industrieregion im Süden des europäischen Teils Russlands inmitten der Wolgaregion. Samara ist das historische, kulturelle, wissenschaftliche und industrielle Zentrum der gesamten Wolga-Region. Industrielle Schwerpunkte liegen in der Luft- und Raumfahrtwissenschaft und -industrie, der Hütten-, Elektrotechnik-, Kabel-, Erdöl verarbeitenden sowie der Leichtindustrie. Das Gebiet Swerdlowsk mit der Hauptstadt Jekaterinburg gilt heute als drittwichtigste Region in Russland nach Moskau und Sankt Petersburg. Neben dem Maschinenbau sind Metallverarbeitung und -verhüttung, Lebensmittelproduktion, Holzverarbeitung und chemische Industrie vertreten. Einen Schwerpunkt bildet mit über 40 angesiedelten Unternehmen die Produktion von Rüstungsgütern. Das Gebiet Swerdlowsk - auch das "Ruhrgebiet" Russlands genannt - trägt mit seinen rund 4,7 Millionen Einwohnern 4,3 Prozent zur gesamten Industrieproduktion der russischen Föderation bei und steht damit auf dem dritten Platz aller russischen Regionen. Einen investiven Nachholbedarf gibt es vor allem im Bereich der hoch entwickelten Feinmechanik sowie in der Mess- und Regeltechnik.

Im Rahmen der Wirtschaftsdelegationsreise wird Drautz Gespräche mit politischen Repräsentanten der Gebietsregierungen von Samara und Swerdlowsk zu Fragen der regionalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der Russischen Föderation führen. Nach Auffassung von Drautz ist es gerade auch im Hinblick auf den Kaukasuskonflikt wichtig, den Dialog mit den Regierungen auf regionaler Ebene zu führen. Während in Samara der Kontakt mit der Gebietsregierung erstmalig stattfindet, können die Gespräche mit der Gebietsregierung Swerdlowsk in Jekaterinburg auf eine seit 17 Jahren bestehende Partnerschaft aufbauen.

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