Sonntag, 25. September 2016


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Investitionsanreize für den Dortmunder Mittelstand

Sonderprogramm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur verdreifacht

(lifePR) (Dortmund, ) In diesem Jahr können gerade kleine und mittlere Unternehmen von den deutlich aufgestockten Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" profitieren. Die Wirtschaftsförderung Dortmund unterstützt Unternehmen darin, Mittel aus dem erweiterten Angebot für ihre Investitionsvorhaben zu beantragen.

Um eine finanzielle Grundlage für notwendige Investitionen zu schaffen, sind die Mittel des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP) nahezu verdreifacht worden: Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 154 Millionen Euro für Investitions-, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Verfügung. Da Dortmund zu den Fördergebieten zählt, können die Unternehmen vor Ort das Förderangebot in Anspruch nehmen. "Wir begrüßen die Erweiterung des Sonderprogramms", so Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. "Gerade in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit, wie wir sie momentan erleben, ist das genau das richtige Signal für mehr Investitionen, insbesondere an mittelständische Unternehmen." Zum Vergleich: Das Bewilligungsvolumen für Dortmund in 2007 betrug rund 9 Millionen Euro.

Die Wirtschaftsförderung Dortmund berät Interessierte bei Fragen zu dem erweiterten Angebot und unterstützt Unternehmen während der Antragsphase. Geprüft werden muss im Vorfeld vor allem, ob die Finanzierung gesichert ist und die zugrunde liegenden Kriterien erfüllt sind. Ist dies der Fall, so können die Mittel unter anderem zur Schaffung neuer und auch zur Sicherung bereits bestehender Arbeitsplätze eingesetzt werden. Ein Beispiel: Investiert ein Unternehmen 250.000 Euro und sichert damit Arbeitsplätze, kann dies mit 37.500 bis maximal 75.000 Euro bezuschusst werden.

Wurden in diesem Sonderprogramm bislang ausschließlich Investitionen der gewerblichen Wirtschaft gefördert, so sind die Angebote nun deutlich erweitert worden. Förderfähig sind jetzt auch unter anderem Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Qualifizierungsmaßnahmen und Unternehmen aus dem Baugewerbe, Einzelhandel, Lager- und Transportgewerbe.

"Für die Bereiche wirtschaftsnahe Infrastruktur und Kompetenznetzwerke sehen wir in Dortmund eine ganze Reihe von Ansätzen, wie die Mittel konkret eingesetzt werden könnten", so Mager. "Ein Beispiel ist die Entwicklung grenzübergreifender Gewerbeflächen, etwa am Werner Hellweg in unmittelbarer Nachbarschaft zu Bochum - einschließlich Ertüchtigung der B1, Auffahrt Provinzialstraße." Oder das Projekt GenerationenZukunft, das im Stadtteil Hörde erfolgreich gestartet wurde, auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten. Im Rahmen des Modellprojekts werden generationengerechte Geschäftsideen entwickelt und umgesetzt, beispielsweise im Gesundheits- oder Dienstleistungsbereich. Auch verschiedene Projekte der Kompetenzzentren des TechnologieZentrumDortmund - der MST.factory dortmund, des Zentrums für Produktionstechnologie oder des BioMedizinZentrumDortmund - könnten in Frage kommen. Dies gilt auch für Themen rund um das Netzwerk "Der Innovationsstandort" oder für Projekte außerhalb der EFRE Ziel-2-Wettbewerbe.

"Vielleicht gelingt es uns auch auf diesem Weg, Investitionshilfen für Unternehmen, die von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind, einzuwerben", unterstreicht der Wirtschaftsförderer.

Details der Umsetzung, etwa in Bezug auf die zeitlichen Abläufe, werden derzeit geklärt. "Die Wirtschaftsförderung Dortmund steht dazu in direktem Kontakt mit der Landesregierung und bietet sich ausdrücklich als Umsetzungspartner an", so Mager. "Wir möchten so viele mittelständische Unternehmen wie möglich dabei unterstützen, diese zusätzlichen Mittel 2009 zu erhalten und damit Investitionen durchführen zu können. Den Mittelstand aktiv zu unterstützen bedeutet immer auch, die Wirtschaft insgesamt zu stärken."

Ansprechpartnerin für Unternehmen bei der Wirtschaftsförderung Dortmund ist Andrea Milberg, die für den Bereich Finanzierungshilfen zuständig ist (Telefon: 0231 - 50 275 13).

Kriterien der Förderung:
- gewerbliche Investitionen, durch die Arbeitsplätze neu entstehen oder gesichert werden - nicht-investive Maßnahmen wie Beratung oder Schulung - die Markteinführung von innovativen Produkten, wenn sie durch eigene Forschungs- und Entwicklungsleistungen entwickelt wurden Unternehmen erhalten Zuschüsse zwischen 15 und 30 Prozent der Investitionssumme.

Anträge müssen vom Unternehmen bei der NRW.BANK gestellt werden.

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