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Größer, heißer, besser - 12. Weyermann® Oldtimertreffen
27 Grad Celsius. Asphalt, so heiß, dass die Luft darüber flimmert. Es ist 14 Uhr, als sich die Brennerstraße in Bamberg langsam aber sicher mit Gefährten füllt, die man nur selten auf offener Straße sieht. Cadillac de Ville, Ford Mustang, 68er Jaguar E-Type - eine Straße, abgesperrt nur für die Schönsten der Schönen. Sie alle haben nur ein Ziel: Das 12. Weyermann® Oldtimertreffen auf dem Hof der denkmalgeschützten Malzfabrik im Herzen der Domstadt. Aber sollte es nicht eigentlich erst um 17 Uhr losgehen?
Nicht nur das Interesse der Wagenbesitzer schien in diesem Jahr "auf Hochtouren zu laufen", auch die Besucher drängten sich schon vor dem Start an das Tor. Da war die Freude umso größer, als die Geschäftsführer der Malzfabrik, Sabine Weyermann und Thomas Kraus-Weyermann, der selbst einige Oldtimer besitzt, beschlossen, den Einlass schon verfrüht zu öffnen.
Und so konnten die Besucher zusehen, wie ein schickes Gefährt nach dem anderen Reih an Reih parkte. Der Älteste unter den "Oldies", der Weyermann® Ford A, Baujahr 1929; genauso aber auch die "Jüngeren", wie ein frisch restauriertes Käfer Cabrio (1973). Mehr als 400 Oldtimer versammelten sich rund um die Mälzerei, das Logistikzentrum und entlang der Straße. Auch historische Landmaschinen und der Bamberger Weyermann® Stadt-Bus waren zu begutachten.
Ganz Bamberg war im Fahrzeug-Fieber. Darunter aber auch die Nicht-Franken Peter Burmann und Wolfgang Rosenmeyer aus Dortmund. Die beiden Oldtimer-Fans waren zu Besuch bei ihren Kegelfreunden und hatten durch Zufall vom Event gehört. "Da müssen wir unbedingt hin", waren sich beide einig und sicherten sich gleich zu Beginn einen der begehrten Plätze nahe dem Haupteingang. Selbst einst stolze Besitzer von Mercedes 350 SL, Porsche und noch dem ein oder anderen weiteren Auto, fühlten sie sich an gute Zeiten erinnert und grinsten spitzbübisch auf die verschiedenen Wagen. Darunter auch auf zwei Messerschmitt Kabinenroller, an denen sie Gefallen gefunden hatten. Wolfgang Kröger aus Bad Staffelstein mit Tochter Nina und Schwiegersohn Stefan gehören die historischen Fahrzeuge in grün und gelb - und waren schon seit Kröger denken kann Bestandteil seiner Erinnerung: "Ich denke noch gerne an die Frau aus meiner Straße zurück, die in meiner Kindheit immer mit einem der beiden unterwegs war. Sie war es dann auch, die ihn später an mich verkauft hat. Und ich habe ihn bis heute, mit der Absicht, ihn nie mehr wegzugeben."
So geht es auch vielen anderen Oldtimer-Fans, die man inmitten des denkmalgeschützten Areals zu sehen bekam. Motorradfahrer, die mit Fliegerbrille stolz auf ihren fahrbaren Untersatz zeigen, Frauen, die die Leidenschaft ihrer Männer teilen; und alle zusammen hatten sie das gleiche Thema, so wie auch Werner Broichhagen. Er erklärt: Das wunderbare hier ist, man kommt so schnell ins Gespräch, man tauscht sich aus und das in dieser einmaligen Atmosphäre. Das ist schon etwas Besonderes."
Dass zu dieser Atmosphäre auch der gemütliche Teil im Garten vor der Fabrikantenvilla gehört, ist bereits Kult. Bratwürste sowie selbst gebrautes ölig-rauchiges Schlotfegerla® aus der Weyermann® Braumanufaktur versüßten die Stimmung, die bis in die späten Abendstunden andauerte, bevor sanftes Grollen und Blitzlicht wieder verschwanden - bis vielleicht zum nächsten Jahr...
Vielen herzlichen Dank an ...
...Oberbürgermeister Andreas Starke und sein Team, ohne deren Hilfe die Straßensperrung und damit tolle Oldtimer-Atmosphäre gar nicht möglich gewesen wäre.
... an die Damen von Inner Wheel, die Kuchen für den guten Zweck verkauften
... an das Team vom aus dem Bayerischen Wald, das ein Wochenende im Historischen Waldferiendorf Dürrwies® verlost hat
...an alle Nachbarn und Anwohner, die großzügig ihre Parkplätze zur Verfügung stellten
... und an alle tatkräftigen Unterstützer aus der rot-gelben Welt. Ihr seid es, die wieder ein perfektes Event möglich gemacht haben.
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