Dienstag, 17. Januar 2017


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Internationale Konferenz zu Islamischer Theologie

Erste Sommerkonferenz des Graduiertenkollegs Islamische Theologie setzt sich mit zeitgemäßen Fragen der systematischen Theologie auseinander

(lifePR) (Essen/Münster, ) Gottes Gerechtigkeit, Bioethik, die Handlungsfreiheit des Menschen: Es sind grundlegende und zugleich aktuelle Fragen, denen sich die Doktoranden des Graduiertenkollegs Islamische Theologie und internationale islamische Theologen am kommenden Wochenende in Münster widmen. Unter dem Titel "Theologie der Barmherzigkeit" beleuchten sie diese Fragen dabei mit Blick auf das Leitmotiv der Barmherzigkeit im Islam.

Neben den Kollegiaten werden renommierte Experten der islamischen Theologie auf der Konferenz referieren. Dazu zählen Prof. Dr. Mohammad Taghi Ansaripour von der Universität Qom (Iran), Prof. Dr. Mohammed Ghaly von der Universität Leiden (Niederlande) und Dr. Dr. Ilhan Ilkilic, Medizinethiker und einziger Muslim im Deutschen Ethikrat. Interessierte können sich noch bis zum 23. August zur international und interdisziplinär besetzten Konferenz anmelden.

"Mit der Theologie der Barmherzigkeit greifen wir die absolute Barmherzigkeit Gottes, wie sie sich im Koran offenbart, auf und erheben sie zur Maxime der islamischen Theologie. Damit wollen wir einen Beitrag zu einem Paradigmenwechsel in der systematischen Theologie des Islams leisten", so Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Standortpartner des Graduiertenkollegs Islamische Theologie an der Universität Münster.

"Die internationale Sommerkonferenz macht Forschungen zu aktuellen Themen der islamischen Theologie sichtbar. Damit unterstreicht das neue Zentrum für Islamische Theologie Münster seine wissenschaftliche Vorreiterrolle", ergänzt Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der Universität Münster.

"Die Sommerkonferenz bildet das Herzstück des standortübergreifenden Studienprogramms des Graduiertenkollegs. Damit möchten wir unseren qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern den wichtigen Austausch mit international renommierten Experten ermöglichen", so Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator.

Die Stiftung Mercator stellt für das Graduiertenkolleg Islamische Theologie über die Laufzeit von sechs Jahren rund 3,6 Millionen Euro zur Verfügung und fördert damit 15 Doktorandenstellen. Das Graduiertenkolleg Islamische Theologie ist an den Universitäten Münster, Erlangen-Nürnberg, Frankfurt am Main, Hamburg, Osnabrück, Paderborn und Tübingen eingerichtet.

Weitere Informationen:

http://www.gk-islamische-theologie.de/termine.html

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