Mittwoch, 07. Dezember 2016


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In Sachsen sind Gaspreise weiter zu hoch

Regionale Gasversorger liegen im bundesweiten Vergleich weit hinten

(lifePR) (Leipzig, ) Viele Verbraucher hoffen, dass die Gaspreise nach der Heizperiode sinken. Eine erste Stichprobe in fünf großen Städten Sachsens ergab, dass die regionalen Gasversorger im bundes- und sachsenweiten Vergleich weit hinten stehen.

"Der Wunsch der Verbraucher nach sinkenden Gaspreisen ist durchaus verständlich", informiert Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen. "Wir haben für Chemnitz, Dresden, Leipzig, Plauen und Zwickau die jeweils günstigsten Preismodelle der regionalen Versorger herausgesucht und mit den preiswertesten Angeboten bundes- und sachsenweit im Internetportal Verivox verglichen." Der Vergleich zeigt, dass das beste regionale Preismodell bundesweit erst an 16. Stelle erscheint und zwar bei den Stadtwerken Chemnitz mit dem Angebot "ProGasSPEZIAL". Das beste Preismodell der Erdgas Plauen GmbH erscheint an 17. Stelle (Treue-Preismodell), während bei den Stadtwerken Leipzig das Modell "Gas21bestpreisA10-12" erst an 32. Stelle in der Vergleichsliste auftaucht. Ein zweiter großer Anbieter, die MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH liegt mit ihrem City-Paket hier an 20. Stelle. In Dresden liegt die DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH mit ihrem günstigsten Modell "Dresdener Gas flexibel" auf Platz 22. Die Zwickauer Energieversorgung GmbH nimmt mit ihrem Preismodell "zevheizgas 1" einen 22. Platz ein. Im Preisvergleich vom 30.03.2010 wurden nur Tarife ohne Vorkasse, Kaution und Bonus berücksichtigt.

"Das bedeutet für diese Städte, dass die Verbraucher aus mindestens 15 günstigeren Angeboten anderer Gasversorger wählen können", so Pause.

Wenn man die Kosteneinsparungen nur der zehn günstigsten Modelle in Betracht zieht, reicht die Spanne in Dresden von 92 € bis fast 270 €, in Chemnitz von 51 € bis 246 € (zwei Versorger), in Leipzig von 110 € bis 455 € (zwei Versorger), in Plauen von 56 € bis 210 € und in Zwickau von 63 € bis 227 € bei jeweils einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden Erdgas. Wenn Verbraucher noch teurere Preismodelle haben, kann sogar noch mehr eingespart werden.

"Diese Untersuchung zeigt, dass auf jeden Fall über einen Wechsel des Gasversorgers nachgedacht werden sollte", rät Pause.

Wo günstige Versorger zu finden sind, kann man im Internet z.B. in Suchmaschinen für Gas- und Stromanbieter erfahren. Ratsuchende, die keinen Internetzugang haben oder Hilfe benötigen, können sich gern bei der Verbraucherzentrale Sachsen unterstützen und beraten lassen. Beratungstermine können von Montag bis Freitag von 9 - 16 Uhr unter 0180-5-797777 vereinbart werden (Festnetzpreis 14 Cent/Min.; Mobilfunkpreis maximal 42 Cent/Min.).

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