Samstag, 10. Dezember 2016


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Börsengehandelte Indexfonds näher betrachtet

Angebote für kostenbewusste Fondsanleger

(lifePR) (Leipzig, ) Wer sich über die hohen Kosten aktiv gemanagter Investmentfonds ärgert, sollte seinen Blick auf börsengehandelte Indexfonds richten, bei denen keine aktive Wertpapierauswahl erfolgt (die Abkürzung ETF steht für den englischen Begriff exchange traded funds). Das spart Kosten, was dem Anleger zugute kommt. Es wird lediglich ein Börsenindex abgebildet. Das kann beispielsweise ein Aktienindex wie der DAX, aber auch ein Rentenindex wie der REX sein.

"Einige führende Fondsmanager distanzieren sich momentan aufgrund zunehmender Anbieterzahl sowie der damit einhergehenden wachsenden Unübersichtlichkeit von ETFs und favorisieren wieder klassische offene Investmentfonds", teilt Kay Görner, Referent für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Sachsen, mit. "Doch davon muss man sich nicht verunsichern lassen. Wer einige Grundregeln beherzigt, für den sind ETFs transparent, und aufgrund der breiten Risikostreuung und geringen Kosten sind sie auch für kleinere Vermögen geeignet. Vor dem Kauf bietet sich der Vergleich mehrerer Herausgeber und Produkte an. Bei der Auswahl des Indizes sollte genau hingeschaut werden. Dabei bleibt zu beachten, dass nur Produkte gekauft werden sollten, die man auch versteht. Da einige Indizes nach komplexen Kriterien ermittelt werden, sollten Privatanleger in diesem Zusammenhang von exotischen Indizes eher Abstand nehmen. Im Regelfall sind bei diesen auch die Kosten höher", so Görner. Fazit: Auch in diesem Bereich muss nicht jedem neumodischen Trend gefolgt werden.

"Zum langfristigen Vermögensaufbau, etwa für die private Altersvorsorge, werden zunehmend ETF-Sparpläne angeboten, die auch mit kleinen Beträgen bespart werden können", informiert Görner.

Wer aktuelle Ergebnisse der Stiftung Warentest zu Indexfonds erhalten möchte, kann diese kostenfrei in der Infothek der Verbraucherzentrale Sachsen nachlesen oder einen persönliche Beratungstermin vereinbaren.

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