Donnerstag, 23. Mai 2013


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VDIK: Forderung nach einem Verkaufsstopp für E10 verunsichert die Verbraucher und löst kein Ernährungsproblem

(lifePR) (Bad Homburg v.d.H., ) Zur Forderung nach einem Verkaufsstopp für E10 meint VDIK-Präsident Volker Lange: "Die aktuell von einem Mitglied der Bundesregierung erhobene Forderung nach einem Verkaufsstopp für E10 ist reine Symbolpolitik, verunsichert die deutschen Autofahrer erneut unnötig und trägt nicht zur Verbesserung der Ernährungssituation weltweit bei. Selbstverständlich müssen jegliche Biokraftstoffe nachhaltig erzeugt werden und dürfen keinesfalls negative Folgen für die Umwelt und die Lebensmittelproduktion haben. Die Lösung der Problematik kann mittel- bis langfristig nur darin bestehen, Biokraftstoffe der folgenden Generationen schnellstmöglich einzuführen, die nur den Teil der Pflanzen verwenden, der nicht für die Nahrungsmittelproduktion geeignet ist. Mit dieser Trennung von "Ähre und Stängel" wird eine Konkurrenz zu Nahrungsmitteln endgültig verhindert."


Der VDIK weist darauf hin, dass der sehr niedrige Anteil von E10 mit aktuell nur ca. 14% am Benzinabsatz ein weiterer Beleg dafür ist, dass ein Verkaufsstopp reiner Aktionismus wäre. Im Übrigen enthalten bis auf bestimmte Premiumkraftstoffe alle Ottokraftstoffe bis zu 5% Ethanol.

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