Dienstag, 06. Dezember 2016


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VCD gratuliert der S-Bahn Stuttgart zu 30 Jahren Erfolgsgeschichte

VVS muss Nahverkehrsnetz weiter ausbauen

(lifePR) (Stuttgart, ) Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. beglückwünscht den VVS zu seinem 30-jährigen Jubiläum. Mit rund 133 Fahrten pro Einwohner und Jahr liege der VVS mit an der Spitze der Verbünde in Baden-Württemberg.

"Die Fahrgastzahlen wurden im VVS in den letzten Jahren kräftig gesteigert und der Verbundtarif und die S-Bahnen sind heute aus der Region Stuttgart nicht mehr wegzudenken", sagt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCD in Baden-Württemberg. "Doch im Vergleich zu den Verbünden rund um Freiburg und München (175 bzw. 230 Fahrten pro Einwohner und Jahr) zeigt sich, dass durch Tarif- und Angebotsverbesserungen noch deutliche Steigerungen möglich wären", erläutert Lieb.

Das auf das Zentrum ausgerichtete S-Bahn-Netz berücksichtige beispielsweise nicht, dass zwischenzeitlich viele Arbeitsplätze im weiteren Umfeld von Stuttgart lägen. Konzepte wie das vom VCD vorgelegte tangen-S böten alternative, tangentiale Linienführungen, die den Hauptbahnhof als Umsteigezentrum entlasten, Stuttgart jedoch kernstadtnah bedienten. Weitere Vorschläge, wie der im Konzept K21 vorgesehene S-Bahn-Ringverkehr vom Hauptbahnhof über Stuttgart-Vaihingen - Flughafen - Untertürkheim - Cannstatt - Stuttgart-Hauptbahnhof erhöhten zusätzlich die Attraktivität der S-Bahn und damit des Nahverkehrs.

Verbesserungswürdig sei ebenfalls die Handhabung der älteren VVS-Automaten. Sie müssten alle Angebote auflisten, damit der Fahrgast die einzelnen Tarife miteinander vergleichen kann. Aber auch Barrierefreiheit, saubere Züge und Sicherheit seien für viele wichtige Gründe, sich für oder gegen die SBahn zu entscheiden. Gerade in den Abendstunden müsse der VVS durch mehr Personal für mehr Sicherheit sorgen.

Matthias Lieb: "In Zeiten stetig steigender Energiepreise und knapper werdender Flächenressourcen sind klimafreundliche Verkehrsmittel wie die SBahn eine klare Alternative zum Pkw. Die Verantwortlichen beim VVS und in der Politik sind deshalb gefordert, diesen Wettbewerbsvorteil des öffentlichen Nahverkehrs weiter auszubauen und zukünftig noch viel stärker auf die Wünsche ihrer Kunden einzugehen."

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