Samstag, 03. Dezember 2016


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VARIOTEC revolutioniert Türenbau mit FKV

(lifePR) (Neumarkt, ) Mit einem neuen Werkstoff macht VARIOTEC seine Produkte noch leichter, stabiler und wärmetechnisch effizienter. Das Erfolgsrezept heißt Faser-Kunststoff-Verbund (FKV). Ab September 2008 stattet das Neumarkter Unternehmen seine gesamte Haustürenpalette mit dem Hochleistungswerkstoff aus. FKV kommt anstelle von Eisen als Rahmenmaterial zum Einsatz und verzeiht nun auch Verarbeitungsfehler im Schreinereibetrieb.

Flugzeuge, Hochgeschwindigkeitszüge, Pkws und selbst High-Tech-Rennräder kommen nicht mehr ohne sie aus: Faserverbundwerkstoffe. Um die Gerätschaften leichter, aber dennoch stabil zu konstruieren, forscht die Luftfahrt- und Fahrzeugindustrie bereits seit den 1950iger Jahren an diesen Materialien. Wo früher Stahl und später Aluminium die Bauteile zusammenhielten, dominieren heute Hightech-Kunststoffe und tragen durch die Leichtbauweise dazu bei, dass der Energieverbrauch der Fortbewegungsmittel immer weiter sinkt. Doch nicht nur die Fortbewegungsbranche macht sich diese Eigenschaften zu Nutze - auch die Bauindustrie setzt auf die Vorteile dieser Technik.

Das Prinzip der leichten und dennoch stabileren Tragkonstruktion hat VARIOTEC, führender Hersteller von Außen- und Funktionstüren sowie Passivhauskomponenten aus Neumarkt, jetzt auch auf seine Haustüren übertragen. Mit seiner neuen Türengeneration FKV - "Vision security" läuten die Oberpfälzer eine Evolution im Türenbau ein. FKV steht für Faser-Kunststoff-Verbund. VARIOTEC-Geschäftsführer Christof Stölzel erläutert: "Das Material kommt anstelle der früheren Eisenrahmen in den Türblättern zum Einsatz. Es zeichnet sich durch anisotrope Fasern mit hoher Festigkeit und Steifigkeit bei gleichzeitig geringster Bruchdehnung aus. Die Zug- und Drucksteifigkeit übertrifft die von Metallen bei Weitem".

Schreiner und Türenbauer können sich freuen, denn die neuen Türen werden nicht nur um bis zu 15 Prozent leichter, sondern sie verzeihen auch Verarbeitungsfehler. Jeder Handwerker, der schon einmal einen großen Lichtausschnitt in eine Tür setzen wollte und dabei mit seinen Werkzeugen auf den Eisenrahmen gestoßen ist, kennt das Problem. Trifft das Werkzeug auf Stahl verabschiedet sich nicht nur die Maschine, sondern auch der Türrohling ist hinüber. FKV verzeiht solche Fehler. Auch energetisch punktet die neue Technik. "Früher zeichnete sich gerade in der kalten Jahreszeit Raureif genau an den Stellen der Haustür ab, an denen der Stahlrahmen verlief. Grund dafür war der Wärmebrückeneffekt. Mit FKV passiert das nun nicht mehr. Zudem verbessert sich die Dämmwirkung der Türen bei gleichem Aufbau", erklärt Christof Stölzel.

Mit umfangreichen Prüfungen hat VARIOTEC seine neuen Türen getestet. In der Klimakammer musste eine 2,80 m x 1,25 m große Haustür auf der Innenseite 20 °C Raumtemperatur und 30 Prozent Luftfeuchtigkeit, auf der Außenseite -15 °C und bis zu 85 Prozent Luftfeuchtigkeit widerstehen. Danach bestrahlten die Prüfer das Ganze 24 Stunden lang bei 80 °C. Das Ergebnis verblüffte. Der maximale Verzug der Tür lag bei lediglich 1,8 mm. Üblicherweise kommen die Prüfer hier auf den drei- bis fünffachen Wert.

Ab September 2008 stellt VARIOTEC seine Haustürtypen "Allwetter plus", "Allround F2", "Vario PUR", "Thermosafe" sowie die "Ultrahaustür" auf die moderne Hybridbauweise um. Die Türen sind jetzt, abhängig von der Deckschicht, in den maximalen Abmessungen bis 3,50 m Höhe und 1,65 m Breite lieferbar. Für Passivhausprojekte kann VARIOTEC seine Multifunktionstüren auch mit einer Vakuumdämmung ausstatten, um die erhöhten Wärmeschutzwerte zu erreichen. Auch zusätzliche Eigenschaften wie Schall-, Feuer-, Rauch- und Einbruchschutz stellen kein Problem dar. Alle Türen erfüllen bereits jetzt die Anforderungen nach DIN EN 14351 und sind CE-zertifiziert. Die Norm gilt in Deutschland ab dem 1. Februar 2009.

Wer noch mehr über modernen Türenbau, die Auswirkungen der CE-Zertifizierung oder Marketingstrategien im Haustürbereich erfahren will, den lädt VARIOTEC am 10. Oktober 2008 zum Partnertag für den Türen- und Fensterbau ins oberpfälzische Neumarkt ein.

VARIOTEC GmbH & Co. KG

Die VARIOTEC GmbH & Co. KG mit Sitz im oberpfälzischen Neumarkt ist führender Hersteller von Außen-, Spezial- und Funktionstüren, Passivhausfenstern und QASA-Wandsystemen sowie Sandwichelementen mit PUR und Vakuumdämmung im Bereich des energieoptimierten Bauens. Das Unternehmen beschäftigt rund 80 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2007 einen Umsatz von ca. 17 Millionen Euro. Über zahlreiche Niederlassungen vertreibt VARIOTEC seine Produkte und Dienstleistungen neben den europäischen Ländern seit 2006 auch in Dubai. Geschäftsführer Christof Stölzel gründete das Unternehmen am 11. November 1986. Seit dem 1. August 2007 steht der langjährige Prokurist Erich Bauer-Ebenhöch als zweiter Geschäftsführer an der Spitze des Unternehmens. Der Firmenname VARIOTEC steht für "Variable Technik".

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