Montag, 05. Dezember 2016


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Universität Siegen und Deutsche Sporthochschule Köln

Zusammenarbeit in der Lehrerbildung

(lifePR) (Siegen, ) Eine Vereinbarung zur Organisation eines standortübergreifenden Lehramtsstudiums haben die Rektoren der Deutschen Sporthochschule Köln und der Universität Siegen, Prof. Dr. Walter Tokarski und Prof. Dr. Ralf Schnell heute in Siegen unterzeichnet.

Die beiden Hochschulen bieten Studierenden mit dem Abschlussziel der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen und entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen, für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen und für das Lehramt an Berufskollegs die Möglichkeit, an einem der beiden Standorte ein Studienfach zu studieren und abzuschließen, das an dem jeweils anderen Standort nicht angeboten wird. Die Studierenden können frei entscheiden, an welchem der beiden Standorte sie sich als Ersthörer einschreiben bzw. als Zweithörer zugelassen werden. Die Studienbeiträge sind nur einmal und zwar an der Hochschule zu zahlen, an der die Ersteinschreibung erfolgt.

Für die Lehramtsstudierenden der Universität Siegen eröffnet sich damit z. B. die Möglichkeit, auch das Fach Sport in ihre Studienfachwahl einzubeziehen, ist dieses Fach doch schon vor etlichen Jahren an der Universität Siegen eingestellt worden.

Die Studierenden der Sporthochschule können im Rahmen dieser Vereinbarung "von der anerkannt guten und praxisnahen Lehramtsausbildung in Siegen profitieren", so der Prorektor der DSHS, Prof. Dr. Wilhelm Kleine.

Erleichtert wird die Umsetzung der Kooperation auch dadurch, dass das Semesterticket der Universität Siegen jetzt in ganz NRW gültig ist, die Fahrt nach Köln und zurück den Geldbeutel also nicht zusätzlich belastet.

Erfahrungen, wie viele Studierende von dem neuen Angebot Gebrauch machen werden und inwieweit die jeweiligen Studienverlaufspläne aneinander angeglichen werden müssen, sollen in den kommenden Semestern ausgewertet werden. An beiden Hochschulen werden daher Beauftrage benannt, die als Ansprechpartner für die jeweils andere Hochschule sowie für die betroffenen Lehrenden und Studierenden der eigenen Hochschule bei der Umsetzung der Vereinbarung fungieren.

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