Samstag, 03. Dezember 2016


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Die Bücher der DDR: Bedrohte Kulturgüter

(lifePR) (Leipzig, ) 20 Jahre nach der friedlichen Revolution sind die Bücher der DDR bis auf wenige chemisch konservierte Unikate vom Aussterben bedroht: Bücher auf Müllhalden, die Zerstörung von mehr als 10.000 Bibliotheken und die Perspektive, dass die meisten Publikationen des einstigen Leselands durch die schlechte Qualität ihres Papiers die nächsten 100 Jahre nicht überleben werden. "Wer rettet die Bücher?" - Eine Frage, über die Fachleute der Leipziger Buchwissenschaft am 11. Dezember mit Experten und interessiertem Publikum im Haus des Buches diskutieren möchten.

Zeit: 11.12.2009, 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Ort: Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Die Frage nach dem verantwortungsvollen Umgang mit der DDR-Literatur stellt sich immer dringlicher, denn nicht nur die Bücher sind bedroht, auch die Verlagslandschaft in den neuen Bundesländern verwelkt zunehmend. Die Tagung "Wer rettet die Bücher?" will den schwindenden Literaturbestand der einstigen DDR aus verschiedenen Perspektiven betrachten.

Dazu hat die Abteilung Buchwissenschaft des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig den Schauspieler und Bücherretter Peter Sodann und den Pfarrer und Literaturbewahrer Martin Weskott aus Katlenburg eingeladen. Weitere Gäste auf dem Podium werden Manfred Anders vom Zentrum für Bucherhaltung, Michael Fernau von der Deutschen Nationalbibliothek und Andreas Ludwig vom DOK-Zentrum Eisenhüttenstadt sein. Durch die Veranstaltung führt Prof. Dr. Siegfried Lokatis, der sich am Lehrstuhl für Buchwissenschaft mit Forschungen zur modernen Verlags- und Zensurgeschichte beschäftigt.

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