Samstag, 10. Dezember 2016


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Tag der offenen Tür: Tontafeln mit Keilschrift aus Mesopotamien

(lifePR) (Hamburg, ) Der Sonderforschungsbereich 950 "Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa" feiert in diesem Jahr sein vierjähriges Bestehen und er feiert insbesondere die Zusage der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), den Sonderforschungsbereich mit 9,5 Mio. Euro für vier weitere Jahre zu fördern.

Die Feierlichkeiten finden im Rahmen des 4. Tags der offenen Tür statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind,
am Freitag, dem 5. Juni 2015, von 14.00 bis 18.00 Uhr,
Universität Hamburg, Sonderforschungsbereich 950,
Warburgstraße 26, 20354 Hamburg.

Programm und weitere Informationen: www.manuscript-cultures.uni-hamburg.de

Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg, präsentieren Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Forschungsprojekte zum Thema "Manuskript" auf vier Etagen im "Centre for the Study of Manuscript Cultures". Schwerpunkt ist diesmal das "Kulturgut aus Mesopotamien".

In Mesopotamien wurde um 3400 v.Chr. zum ersten Mal eine Schrift erfunden, die man in weichen Ton ritzte. Zeugnisse der Kulturen, welche diese Schrift für sehr verschiedene Sprachen bis ins 1. Jh. n.Chr. benutzten, haben in großer Zahl überlebt. Seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen im Zweistromland und den daraus resultierenden Umwälzungen wurden allerdings zahlreiche Artefakte geraubt und auf dem internationalen Kunstmarkt verkauft. Die renommierte Assyriologin Cécile Michel, Präsidentin der Internationalen Assyriologen-Vereinigung und seit 2014 Mitglied des SFB "Manuskriptkulturen", wird über die aktuelle Situation referieren. Im Laufe des Nachmittags wird sie in einem Workshop, zu dem auch Kinder eingeladen sind, zeigen, wie man Tontafeln mit Keilschrift "beschreibt".

Weiterhin können Neugierige in kurzen Vorträgen erfahren, warum man weniger betrunken wird, wenn man aus großen Bechern zecht, oder wie griechische Handschriften den Weg von Mailand nach Moskau fanden.

Bei der bewährten "Manuskriptsprechstunde" können Besucher auch dieses Jahr wieder eigene alte Dokumente zur wissenschaftlichen Begutachtung mitbringen. Die Forscher des SFB stehen gerne Rede und Antwort, wenn es um unbekannte Schriften, Zeichen oder Sprachen geht.

Und wer noch mehr über Herkunft und Geschichte seines Manuskripts erfahren möchte, kann sich im hauseigenen Manuskriptlabor mit Hilfe von naturwissenschaftlichen Analysemethoden und einer hochauflösenden Multispektralkamera auf Spurensuche begeben.

Und wer noch mehr über Herkunft und Geschichte seines Manuskripts erfahren möchte, kann sich im hauseigenen Manuskriptlabor mit Hilfe von naturwissenschaftlichen Analysemethoden und einer hochauflösenden Multispektralkamera auf Spurensuche begeben.

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