Freitag, 02. Dezember 2016


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Neuerscheinung und Sonderveranstaltungen zum Thema "70 Jahre Kriegsende - künstlerische Hochschulen im Nationalsozialismus"

17. - 19. Juli 2015

(lifePR) (Berlin, ) Im UdK-Gebäude in der Hardenbergstraße 33 hatten Karl Hofer, Käthe Kollwitz, Lotte Laserstein, Felix Nussbaum, Oskar Schlemmer, Kurt Schumacher, Fritz Cremer, Arno Breker und andere ihre Arbeits- oder Studienorte. Die Lebenswege der genannten Künstlerinnen und Künstler änderten sich nach dem Machtwechsel 1933 auf sehr unterschiedliche Weise.

Die Publikation "Künstler im Nationalsozialismus", herausgegeben von Wolfgang Ruppert, Professor für Kultur- und Politikgeschichte an der UdK Berlin, und erschienen im Böhlau Verlag, versammelt Beiträge, die die Kunstentwicklung im Deutschland der 1930er- und 40er Jahre im kulturellen und politischen Zusammenhang reflektieren und die Handlungsspielräume einzelner Künstlerinnen und Künstler thematisieren. Anlässlich der Neuerscheinung finden an der UdK Berlin während des Rundgangs (vom 17. - 19. Juli 2015) drei öffentliche Veranstaltungen statt.

Freitag, 17. Juli 2015, 18 Uhr, Raum 158
Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Ruppert: "Zwischen Karriere, Kunstbetrieb und Ausgrenzung. Bildende Künstler im Nationalsozialismus" mit anschließender Diskussion.

Samstag, 18. Juli 2015, 16 Uhr, Raum 102
"Verbrannte Bücher" der Bibliothek - Studierende lesen daraus!

Am 10. Mai 1933 wurden Werke, unter anderem von Brecht, Döblin, Feuchtwanger, Heinrich Mann, Ringelnatz, aus der Alten Bibliothek geholt, weil sie nicht zur "deutschen" Kultur gehören sollten. Hanna Hilsdorf und Luise Deborah Daberkow, Studierende im UdK Studiengang Schauspiel lesen, eingeführt von Prof. Dr. Wolfgang Ruppert, Passagen aus ausgewählten Werken. Die Textarbeit wurde begleitet von Prof. Irene Wagner und Prof. Simon Schlingplässer.

Sonntag, 19. Juli 2015, 15 Uhr, Raum 102
Buchvorstellung "Künstler im Nationalsozialismus" mit Prof. Dr. Wolfgang Ruppert (Hg.)

Jahrzehntelang wurde künstlerische Arbeit während des Nationalsozialismus auf "Entartete Kunst" und "Nazi-Kunst" reduziert. Dagegen zeigt die neuere Forschung ein vielschichtiges Bild. Die Berliner Kunsthochschule erweist sich als Fokus für die Kunstentwicklung in Deutschland, in der sich sukzessive die "Säuberung" von politischen Gegnern, angeblich "entarteten" und von "nicht arischen" Künstlern vollzieht. Die Publikation erörtert das Bezugsfeld zwischen Künstlerindividuen, Kunstpolitik und der Berliner Kunsthochschule.

Besprechungsexemplare können beim Böhlau Verlag angefordert werden (www.boehlauverlag.com).

Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Sie finden statt im UdK Gebäude, Hardenbergstr. 33, in Berlin-Charlottenburg.

Universität der Künste Berlin

Die Universität der Künste Berlin ist weltweit eine der größten künstlerischen Hochschulen und die einzige, die alle Disziplinen der Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie dem Zentralinstitut für Weiterbildung werden über 70 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten. Von rund 4000 Studierenden stammt etwa ein Fünftel aus dem Ausland. Die Geschichte der UdK Berlin reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696. Ihre heutige Form erhielt sie 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK). Seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen. Präsident ist seit Januar 2006 Prof. Martin Rennert. Mit mehr als 600 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei.



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