Mittwoch, 18. Januar 2017


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Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Rheingau Bezirksverein e.V. verleiht Frau Dipl.-Ing. Barbara Bader den Förderpreis 2009/2010 für ihre hervorragenden Leistungen im Studium

(lifePR) (Weinstadt, ) Diplom-Ingeneurin Barbara Bader durfte am 2. März 2010 den diesjährigen Förderpreis des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) durch dessen Direktor Dr. Willi Fuchs und Herrn Wolfgang Truss (1. Vorsitzender des Bezirksvereins Rheingau) im Rahmen der Jahreshauptversammlung des VDI Rheingau-Bezirksvereins in der Stadthalle in Flörsheim am Main entgegennehmen. Vorgeschlagen wurde die Remstäler Diplom-Ingeneurin für Weinbau und Oenologie von den Professoren Frau Beate Berkelmann-Löhnertz der Forschungsanstalt Geisenheim und Robert Löhnertz der Hochschule RheinMain (Fachbereich Geisenheim) für den Abschluss des Diplom-Studiengangs Weinbau und Oenologie in nur 7 Semestern, einschließlich eines berufspraktischen Semesters in einem Weingut in Österreich mit der Gesamtnote 1,0 "Sehr gut". Hervorragende Leistungen im Studium und die Unterstützung jüngerer Kommilitonen durch eine über mehrere Semester laufende Tätigkeit als Tutor führten zu dieser anerkannten Auszeichnung des VDI.

Hauptkriterium für die Nominierung war die mit "sehr gut" bewertete Diplomarbeit mit dem Titel: "Folgeerscheinungen des Einsatzes von Gibberellinsäure und eines Gibberellinsäure-Inhibitors auf den Veredlungsvorgang". Durch Erfahrungen aus dem großelterlichen Rebschulbetrieb erkannte und untersuchte Barbara Bader (25) eine bisher noch nicht näher erforschte Problematik. In enger Kooperation mit der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg sowie unter Einbeziehung der Remstäler Rebschule Hans Wahler (Weinstadt-Schnaidt) wurden dabei praxis- und zielorientiert Untersuchungen der weinbaulichen Praxis, des Vermehrungsmaterials und der Rebenveredlung nach dem Einsatz sogenannter Bio-/Wachstumsregulatoren durchgeführt. "Die Arbeit wurde fachkundig, sensibel und mit einem hohen Maß an sozialer Kompetenz realisiert", urteilt der VDI.

Zum Werdegang von Barbara Bader:

Für das Weinbaustudium entschied sich die Tochter des Stettener Weingutes H. Bader nach dem Abitur im Jahr 2004 am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Fellbach. Zunächst absolvierte sie ein Auslandspraktikum in Neuseeland bei dem aus Waiblingen stammenden Kai Schubert auf dessen Weingut im Süden der Nordinsel "Schubert Wines". Des Weiteren gab es zahlreiche Praktika innerhalb des Studiengangs Weinbau und Getränketechnologie in der Studienrichtung Weinbau und Oenologie (Kellerwirtschaft), welche die Fachhochschule in Geisenheim in besonderem Maße auszeichnen. Im Vertiefungsstudium spezialisierte sich die naturwissenschaftlich interessierte Studentin in den Fächern Mikrobiologie, Verfahrenstechnik und spezielles Getränkemarketing und erwarb damit zusätzliche Kompetenzen. Das "Weinmachen", wie sie selber sagt, kann man nur in der Praxis erlernen. Darum folgten Exkursionen in die Länder Italien und Süd-Afrika und freiwillige Praktika in Frankreich (Bordeaux) und in Rust am Neusiedler See auf dem österreichischen Spitzen-Süßweingut Feiler-Artinger.

Seit der Diplomübergabe arbeitet die Ingeneurin im COLLEGIUM WIRTEMBERG. In diesem über die Landesgrenzen bekannten Stuttgarter Vorzeige-Betrieb gibt es allerhand Arbeit im immer wichtiger werdenden Marketing- und Verkaufsbereich. Zusammen mit dem Betriebsleiter Martin Kurrle - ebenfalls ein "Geisenheimer" - organisiert Barbara Bader zum Beispiel die Themenweinprobe "Finissimo", die jeden dritten Freitag im Monat mit interessanten, genussvollen Themen immer mehr Weinliebhaber in den einzigartig restaurierten Uhlbacher Gewölbekeller lockt.

Im elterlichen Betrieb ist, nachdem die Tochter lange Zeit im Ausland war, nun auch einiges Neues geboten - sei es bei der Weinbereitung oder in dem zu ihrer Aufgabe gemachten "Event-Bereich". Der Ideenreichtum bringt Leben in das bisher "reine" Weinprobieren. Heißluftballonfahrten, Weinbergswanderungen, Weinseminare und der schon bald wieder - immer samstags - geöffnete Weingarten des schön am Ortsrand gelegenen Weingutes spiegeln die Fachkompetenz, aber auch die Leidenschaft dieser jungen Frau zum Wein und dem Remstal wieder - eine Art Berufung, die jetzt durch den Verein Deutscher Ingenieure durch einen besonderen Preis ausgezeichnet wurde.

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