Freitag, 09. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 137486

Kruzifix in der Gondel

Ein Gondoliere geht seinen eigenen Weg gegen das Urteil des Europäischen Gerichtshof

(lifePR) (Wolfratshausen, ) Das Europa eine stark von verschiedenen christlichen Kirchen geprägte Geschichte hat, ist kaum zu leugnen. Ein Großteil der ach so beliebten Sehenswürdigkeit unseres Kontinents bezeugt dies. Unzählige Kirchen, Kapellen und Klöster gehören zu ihnen. Auch die Schlösser und Burgen sind mit christlichen Symbolen ausgeschmückt und zeigen verschiedenste Darstellungen biblischer Szenarien. So lange das religiöse Kulturgut Touristen und ihr Geld anlockt, nimmt man den Herrn und die in Europa offensichtlich christlichen Spuren seiner Anhänger gerne an. In jenem Moment, in dem damit jedoch kein Profit mehr zu erzielen ist, bedeutet ein jedes christliche Symbol in der Öffentlichkeit vor allem in der politischen Welt eine Form des Ausdrucks von Intoleranz gegenüber anders oder nicht Gläubigen.

Ganz anders sieht dies ein Gondoliere, der sein Gefährt durch die Kanäle Venedigs rudert. Marco Zanon findet das jeder Mensch zu seinen kulturellen Wurzeln stehen soll. Also hat er kurzer Hand reagiert.
Während in den Schulen die Kruzifixe aufgrund eines Urteils aus Straßburg entfernt werden sollen, brachte Zanon eine das Kreuz tragende Jesus Figur an seiner Gondel an. Er sieht das Symbol des Kreuzes ebenso wie die Regierung Berlusconi nicht nur als religiöses Symbol, sondern als Teil der italienischen und der eigenen Geschichte und Kultur. Und auf diese will er stolz sein. Genauso will er die Meinung anderer über ihre Glaubenseinstellung unterdrücken, jeder sollte sich frei äußern können. Doch ist es dem Mann wichtig das Symbol des Kreuzes, ein christliches Symbol, als Zeichen für die christlichen Traditionen, Geschichte und Kultur des Landes zu würdigen.

Oder sollen sämtliche Kirchen und Kapellen neutralisiert werden, weil sie religiös ungefestigte Meinungen von Anwohner und Passanten beeinflussten könnten. Weiter könnte man auch über die Abschaffung eines Großteils der gesetzlichen Feiertage nachdenken, da er ursprünglich auf christlichen Mythen basiert oder das Verbot von Christkindlmärkten.
Vermutlich wäre es auch einigen nicht christlich getauften Schülern höchst unrecht auf Weihnachts-, Oster- oder Pfingstferien zu verzichten.

Wie auch immer die persönliche religiöse Einstellung geartet ist, wer in Europa lebt, kommt mit dem christlich Geprägtem nicht nur unangenehm in Berührung.

Und ob das Kreuz auf der Gondel Umsatzeinbußen, da `Nichtchristen' eine andere Gondel benutzten werden, zeigt die Zukunft.

TouriNet GmbH

Die Fa. TouriNet GmbH betreibt seit 10 Jahren für zahlreiche Destinationen in der Alpen Adria Region die Internet-Zimmervermittlung.

Hauptsitz ist Wolfratshausen bei München.

In Gyor in Ungarn und in Egna/Südtirol haben wir jeweils eine Filiale.

Die Fa. TouriNet beschäftigt zur Zeit 6 Mitarbeiter.

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