Dienstag, 17. Januar 2017


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Tiroler Sommerbilanz bleibt auch im Juli sonnig

(lifePR) (Innsbruck, ) Nach dem besten Sommerstart seit 1995 bringt der Juli ein weiteres Plus von 2,8% bei den Nächtigungen. Von Mai bis Juli 2008 wurde im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 2,4% bei den Ankünften und um 4,2% bei den Nächtigungen verzeichnet. In absoluten Zahlen wurden bisher 341.196 zusätzliche Nächtigungen im Tiroler Tourismus im Sommer 2008 verbucht.

Vom 1. Mai bis 31. Juli 2008 zählten die Tiroler Touristiker 1.969.592 Gäste bei 8.380.606 Nächtigungen. In diesem Zeitraum wurden in den beiden Hauptherkunftsmärkten Deutschland (+2,4% Ankünfte; +4,3% Nächtigungen) und Österreich (+1,8% Ankünfte; +3,7% Nächtigungen) erfreuliche Zuwächse registriert. Im Zeitraum Mai bis Juli kamen gleich viele Holländer wie in den Vorjahresmonaten nach Tirol. Die Nächtigungen durch die holländischen Gäste stiegen dennoch um 2,3% an. Steigerungen gab es auch durch Italien (+3,0% Ankünfte; +5,9% Nächtigungen) und Dänemark (+10,5% Ankünfte; +8,3% Nächtigungen). Die Zahlen aus Frankreich (-0,5% Nächtigungen) und Großbritannien (- 4,8% Nächtigungen) sind nach aktuellem Stand rückläufig. Diese Rückgänge aus den westlichen Quellmärkten werden mit neuen Gästeschichten beispielsweise aus der tschechischen Republik (+ 33,3% Nächtigungen), Ungarn (+ 19,9% Nächtigungen) und Russland (+ 453,2% Nächtigungen - Russland spielte während der Fußball EM im Juni in Innsbruck-Tirol) mehr als kompensiert.

Bei den Unterkünften punktet die 5-4 Stern Hotellerie bei den Übernachtungen (+6,2%) ebenso wie die 3 Stern Hotellerie (+3,5%) und die gewerblichen Ferienwohnungen (+7,8%). Während die Privatquartiere weiter abnehmen (-6,4%), stehen private Ferienwohnungen (+8,2%) hoch im Kurs.

Für Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, ist der bisherige Sommerverlauf nicht zuletzt angesichts der Wetterkapriolen erfreulich. "Wir haben uns für diese Sommersaison ein Ziel von 1,5% Steigerung gegenüber einer im Vorjahr sehr erfreulichen und erstmals seit Jahren wiedererstarkten Sommersaison gesetzt. Mit dieser Zwischenbilanz können wir zufrieden sein, wenngleich das Wetter in dieser Saison kaum ein Wochenende trocken lässt", so Margreiter. "Aufgrund der Entwicklungen in den vergangenen Jahren müssen wir vor allem das Ergebnis im September abwarten, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Denn dieser Zeitraum wird zunehmend für kurzfristige Auszeiten und Kurzurlaube genützt", so Margreiter, der zudem auf den verstärkten Bustourismus im September verweist (Mehr Informationen unter: http://www.presse.tirol.at/xxl/de/fachinfo/_id/1030839/index.html). In welchem Ausmaß sich mittelfristig die aktuelle Teuerungswelle auf das Urlaubsverhalten der Gäste auswirken wird, ist derzeit ebenso ungewiss. "Wir müssen daher auch nach der EURO aktiv am Ball bleiben und weiter auf unsere international vielbeachteten und erfolgreichen Innovationen im Sommertourismus setzen", so Margreiter.

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