Dienstag, 24. Januar 2017


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Versunken in die Musik

Igor Kamenz mit Klavierabend zu Gast

(lifePR) (Nordhausen, ) Der Pianist Igor Kamenz hat in Sondershausen und Nordhausen bereits ein echtes Fanpublikum. Seit zwei Jahren spielt er hier Konzerte, sei es gemeinsam mit dem Loh-Orchester oder Klaviersoloabende. Die nächste Gelegenheit, den russischen Pianisten zu erleben, gibt es am 9. Januar im Haus der Kunst in Sondershausen und am 10. Januar im Theater Nordhausen jeweils um 19.30 Uhr. Höhepunkt seines atemberaubenden Programms werden die "Bilder eine Ausstellung" von Modest Mussorgski sein, die auch in der Bearbeitung für Orchester von Maurice Ravel bekannt sind.

Wer Kamenz schon gehört hat, wird sich erinnern, dass dieser Pianist durch sein Spiel eine ganz besondere Beziehung zu seinem Publikum aufzubauen vermag. Dass er die Zuhörer erreichen, sie mit seiner Musik fesseln und deren Botschaft vermitteln möchte - das bemerkt man vom ersten Augenblick an. Die Musik, so Kamenz kürzlich in einem Interview, soll "Zuhörer in einen Zustand versetzen, der ihnen das Gefühl gibt, der Wahrheit nahe zu sein." An seinem Spiel faszinieren eine ungemeine Musikalität und Virtuosität. Die Virtuosität jedoch ist nie Selbstzweck, Kamenz stellt sie immer in den Dienst seiner Interpretation.

Schon früh suchte er die pianistische Herausforderung. Er ist bekannt dafür, dass er weit über 75 Wettbewerbe spielte, bei denen er 18 erste Preise erlangte.

Seit seiner frühesten Kindheit spielt der 1968 im sibirischen Chabarowsk geborene Musiker Klavier. Er hat auch schon als Kind zu dirigieren gelernt und Geigenunterricht erhalten. Aber das Klavier wurde sein musikalisches Ausdrucksmedium. 1978 kam er nach Deutschland, lernte u. a. bei Vitaly Margulis und Sergiu Celibidache. Inzwischen spielt Kamenz nahezu überall auf der Welt und hat auch mit CD-Einspielungen von Beethoven, Liszt, Rachmaninow, Schumann und Tschaikowsky große Bewunderung auf sich gezogen. "Eine echte Entdeckung. Kaum ein anderer Pianist versinkt derartig in Musik wie Kamenz" schrieb ein Kritiker etwa zu einer Einspielung einiger Beethoven-Sonaten.

Neben Mussorgskis Zyklus "Bilder eine Ausstellung" wird Kamenz in Sondershausen und Nordhausen Robert Schumanns Zyklus "Carnaval", eine bunte Abfolge stimmungsvoller und virtuoser Einzelnummern, spielen. Den Auftakt macht die letzte Klaviersonate D-Dur KV 576 von Mozart.

Karten für die Klavierabende am 9. Januar im Haus der Kunst Sondershausen und am 10. Januar im Theater Nordhausen gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

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