Mittwoch, 25. Januar 2017


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Virtueller Urnengang soll Transparenz vermitteln Chemnitzer Studenten simulieren politische Wahlen

"Wahlautomat.com" bietet Überblick über Kandidaten und Parteien

(lifePR) (Chemnitz, ) Norman Giolbas und Robert Völker, Studenten der Politikwissenschaft an der TU Chemnitz, entwickelten den so genannten Wahlautomaten.

Gemeint ist die Internetplattform "www.wahlautomat.com" zur Simulation von politischen Wahlen mit Prognose. "Ziel unseres Projektes ist es, dem Wähler schon im Vorfeld die Möglichkeit zu geben, sich mit anstehenden Wahlen auseinanderzusetzen und politische Beteiligung nicht bloß auf das Ankreuzen am Wahlsonntag zu beschränken", so Giolbas. "Wir hoffen politische Beteiligung so in qualitativer und quantitativer Hinsicht fördern zu können", ergänzt Völker.

"Wahlautomat.com" - was ist das genau? Vereinfacht gesagt, ist der Wahlautomat eine sich ständig aktualisierende Umfrageseite, die es Internetnutzern erlaubt, sich über kommende Wahlen zu informieren, die Kandidaten und die Parteien kennen zu lernen und eine Stimme abzugeben. In Kreisdiagrammen werden die bisher gesammelten Ergebnisse graphisch dargestellt. Der Wahlautomat kann somit eine Prognose darüber abgeben, welche Parteien und Kandidaten die Wahl für sich entscheiden könnten. Nicht zu verwechseln ist der Wahlautomat mit dem "Wahl-O-Mat" der Bundeszentrale für politische Bildung; der Nutzer dieser Plattform kann seine eigenen Ansichten mit Positionen der Parteien vergleichen und so herausfinden, welche Partei seine Meinung am besten vertritt.

Der Chemnitzer Wahlautomat ist seit dem 1. Mai 2008 online und verzeichnete in den ersten Monaten etwa 50.000 virtuelle Besuche. Das erste Mal kam er im Vorfeld der Kommunal-, Oberbürgermeister-, Bürgermeister- und Landratswahlen in Sachsen zum Einsatz. "Eine große Frequenz gab es bei den Oberbürgermeisterwahlen in Borna, Markkleeberg und zur Landratswahl im Leipziger Land", berichtet Völker. Gegenwärtig wird die am 28. September 2008 in Bayern stattfindende Landtagswahl simuliert. An der Programmierung des Wahlautomaten für Bayern war auch Alexander Krabbes maßgeblich beteiligt.

Wissenschaftliche Unterstützung erfahren die Initiatoren von Dr. Florian Hartleb, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Politische Systeme, Politische Institutionen an der TU Chemnitz, der diese Studie als "sinnvolle Ergänzung zum üblichen Seminarangebot im Fachgebiet Politikwissenschaft" betrachtet.

Weitere Auskünfte erteilen Robert Völker und Norman Giolbas, E-Mail mail@wahlautomat.com, sowie Dr. Florian Hartleb, Telefon 0371 531- 35593, E-Mail Florian.Hartleb@phil.tu-chemnitz.de.

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