Sonntag, 04. Dezember 2016


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Festakt für erfolgreichen Unternehmer

Anlässlich der Verleihung der Ehrenprofessorwürde durch den Ministerpräsidenten Sachsens an Dr. Hans J. Naumann am 13. Mai 2008 lädt die TU Chemnitz zu einem Akademischen Festakt ein / Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hält Festvortrag

(lifePR) (Chemnitz, ) Sein Name ist nicht nur ein internationales Aushängeschild der sächsischen Wirtschaft, er hat sich auch um die Region Chemnitz und speziell um die Technische Universität Chemnitz verdient gemacht. Die Rede ist von Prof.

E.h. Dr.-Ing. E.h. Dipl.-Ing. MBA Hans J. Naumann, geschäftsführender Gesellschafter der NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT Werkzeugmaschinengruppe. Bereits im Mai wurden seine herausragenden Verdienste um Wissenschaft und Wirtschaft im Freistaat Sachsen von Ministerpräsident Georg Milbradt mit der Verleihung der Ehrenprofessorwürde gewürdigt. Am 25. August 2008 lädt die TU Chemnitz anlässlich dieser Verleihung zu einem Akademischen Festakt ein. Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, hält den Festvortrag. Weitere Redner sind Thomas Jurk, stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, sowie Prof. Dr. Reinhard Erfurth, Präsident des Industrievereins Sachsen 1828 e.V.

Die Laudatio hält Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Inhaber der Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU.

"Prof. Naumann, der seit Jahren im Kuratorium der Technischen Universität Chemnitz mitwirkt, gab uns viele wertvolle Impulse und Hinweise zur weiteren Entwicklung der Hochschule - insbesondere bei der Profilierung der Forschung, bei der Einführung modularer Studiengänge sowie bei Strukturfragen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar", sagt Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU Chemnitz.

Zur Person: Hans J. Naumann

Hans J. Naumann, geschäftsführender Gesellschafter der NILES- SIMMONS-HEGENSCHEIDT Werkzeugmaschinengruppe, wurde am 5. Mai 1935 in Dewitz bei Leipzig geboren. Er studierte Allgemeinen Maschinenbau an der University of Applied Sciences in Hamburg und schloss 1965 ein weiteres Studium an der Universität von Rochester (Bundesstaat New York) als Master of Business Administration ab. Im Jahr 1966 gründete er die HEGENSCHEIDT Corporation in Troy (Michigan), kurz darauf wurde er deren Präsident. 1970 wechselte er nach Deutschland und übernahm als Geschäftsführer und Gesellschafter in Erkelenz die Leitung der HEGENSCHEIDT GmbH. Innerhalb von neun Jahren gelang es Naumann, ein weltweit agierendes Unternehmen aufzubauen, dessen Umsatz sich in dieser Zeit mehr als verzehnfachte.

Im Jahr 1992 gründete er in Chemnitz die NILES SIMMONS GmbH und entwickelte sie zu einem der führenden sächsischen Industrie-Unternehmen mit weltweiten Niederlassungen und neuesten Maschinen-Technologien für die Bearbeitung von Unterflur-Radsätzen. Die Unternehmensgruppe NILES- SIMMONS-HEGENSCHEIDT zählt heute insgesamt 950 Beschäftigte und erzielt einen Jahresumsatz von rund 185 Millionen Euro.

Seit seinem beruflichen Engagement in Chemnitz hat Naumann einen engen Kontakt zur TU Chemnitz aufgebaut und gepflegt. Als Mitglied des Kuratoriums war und ist er beim Aufbau neuer universitärer Strukturen beteiligt, sein Unternehmen vergibt Stipendien für die TU-Studiengänge "European Studies" und Promotionsstipendien. Zudem arbeitet er in Forschung und Lehre eng mit der Fakultät für Maschinenbau und der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften zusammen. Darüber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender des Chemnitzer Kompetenzzentrums Maschinenbau und Kurator und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums des Fraunhofer-Institutes für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik.

Außerdem ist er Kuratoriumssprecher des Industrievereins Sachsen 1828 e.V.

Naumann wurde mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet - so etwa 1999 mit dem "Award for Corporate Excellence" des US-Außenministeriums und im Jahr 2001 - wegen seiner Verdienste beim Wiederaufbau von Industriestrukturen in den neuen Bundesländern - mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande. Für seine Verdienste um die Chemnitzer Wirtschaft sowie sein Engagement für eine enge Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft verlieh ihm die TU Chemnitz 2003 die Ehrendoktorwürde.

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